Der SV Manhartsberg setzte sich im Duell mit dem USV Brunn/Wild in der 2. Klasse Thayatal klar mit 3:0 durch (Torschützen: David Kriz, Patrik Paulik (2)) – und Sektionsleiter Thomas Warbinek zeichnete ein präzises Bild der Partie. „Sehr kampfbetont mit vielen Aktionen“, fasste er das Spiel zusammen. Besonders prägend war das Gefühl der Überlegenheit: „Wir hatten mehr Kontrolle.“ In der Chancenverwertung sah Warbinek dennoch Luft nach oben: „Effizient war es nicht.“ Inhaltlich stand eine offensivere Grundidee im Fokus, die nach der Pause deutlich besser griff; die Abschlüsse entstanden „eher aus dem Spiel heraus“. Trotz des 3:0-Sieges blieb die Gefühlslage gemischt – auch wegen einer schmerzhaften Personalie, die die Freude trübte.

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Warbinek ordnete die Begegnung als körperlich fordernd und laufintensiv ein. Seine Mannschaft hatte über weite Strecken das Heft des Handelns in der Hand und drängte den Gegner immer wieder tief in die eigene Hälfte. Bei aller Dominanz blieb die Konsequenz vor dem Tor ein Thema: „Effizient war es nicht.“ Konkrete Schlüsselszenen wollte der Sektionsleiter nicht herausheben: „Ich hab keine Szene im Kopf.“ Das Gesamtbild: viele Zweikämpfe, hoher Aufwand, klare Spielhoheit – mit Steigerungspotenzial in der Verwertung.
Zwischen erster und zweiter Hälfte tat sich spürbar etwas – vor allem in der Umsetzung des offensiveren Ansatzes. „In der ersten Hälfte nicht sehr gut. In der zweiten Hälfte war es sehr gut umgesetzt“, erklärte Warbinek. Der Weg zum Tor führte folgerichtig „eher aus dem Spiel heraus“. Nach 90 Minuten stand damit ein klares Vorher-Nachher: ein holpriger Beginn, dann stimmigere Abläufe, mehr Tempo und Zielstrebigkeit – und am Ende ein überzeugender 3:0-Sieg (Torschützen: David Kriz, Patrik Paulik (2)).
Zum Drumherum blieb Warbinek sachlich: „Schiedsrichterentscheidungen waren alle soweit in Ordnung.“ Überschattet wurde der Abend jedoch von einer mutmaßlich schweren Knieverletzung bei Clemens Leitner. „Die Diagnose steht noch aus – es war natürlich ein kurzer Schockmoment.“ So mischten sich sportliche Zufriedenheit über eine reife zweite Hälfte und stabile Kontrolle mit der Sorge um den Mitspieler – verbunden mit der Hoffnung auf schnelle Klarheit und Entwarnung in den kommenden Tagен.