Zwischen SVU Langau und USV Weitersfeld bot das Duell in der 2. Klasse Thayatal reichlich Gesprächsstoff: Sektionsleiter Patrick Reiß sah sein Team mit mehr Spielanteilen und haderte mit einer Szene um die 30. Minute, als aus seiner Sicht ein klarer Strafstoß für Langau ausblieb – im direkten Gegenzug fiel der Ausgleich. Trotz der Debatten überwog am Ende die Freude über einen souveränen Heimsieg und ein emotionales Comeback.

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Der Nachmittag war von intensiven Zweikämpfen geprägt, Langau erwischte den besseren Start: In Minute 12 stellte Milan Biedrava auf 1:0. Kurz darauf folgte der Knackpunkt aus Langauer Sicht: Ein nicht gegebener Elfmeter um Minute 30, unmittelbar danach der Ausgleich – Rene Gwirtner traf in der 33. Minute zum 1:1. Bis zur Pause blieb es beim Remis.
Nach Wiederbeginn legte Langau zu und untermauerte die eigene Überlegenheit. Lubor Trojanek avancierte zum Matchwinner und schnürte in Halbzeit zwei einen Hattrick: In der 56. Minute traf er zum 2:1, erhöhte in der 70. auf 3:1 und setzte in der 93. Minute den Schlusspunkt zum 4:1. Aus Reiß’ Perspektive passte dieser Hattrick zum Bild einer Mannschaft, die nach der Pause die Kontrolle übernahm, zielstrebig im Strafraum agierte und die passende Antwort auf das 1:1 fand.
Standards spielten in dieser Partie laut Reiß keine besondere Rolle. Dagegen blieben strittige Entscheidungen Thema: Im zweiten Durchgang hätte aus Langauer Sicht auch eine rote Karte möglich sein können. Abseits der Diskussionen gab es eine besonders erfreuliche Notiz: Kapitän Rainer Wurst feierte sein Startelf-Comeback. Unterm Strich blieb nach einer robust geführten Begegnung ein verdienter 4:1-Heimerfolg, geprägt von Biedravas frühem Führungstor, Gwirtners Ausgleich und Trojaneks entschlossener Vorstellung nach der Pause.