Spielberichte

„Die zwei schnellen Tore nach der Pause haben das Spiel auf unsere Seite gelenkt“ – Irnfritz gewinnt 10:2

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TSV Irnfritz
USV Brunn/Wild

In der 2. Klasse Thayatal hat TSV Irnfritz gegen USV Brunn/Wild ein torreiches Heimspiel mit 10:2 gewonnen. Der klare Erfolg war laut Trainer Peter Bauer vor allem auf die starke Chancenverwertung und die zwei schnellen Tore direkt nach der Pause zurückzuführen. Ganz zufrieden war der Irnfritz-Coach aber nicht, weil seine Mannschaft eine frühe 2:0-Führung zwischenzeitlich unnötig wieder aus der Hand gab.

Fußball hängt im grünen Tornetz

Image by Mariusz from Pixabay

Traumstart mit Preucil, dann reißt der Faden

Irnfritz legte los, wie es sich ein Trainer wünscht. Vojtech Preucil traf in der 4. und 7. Minute, und Bauer verwies genau auf diese Anfangsphase, als er den starken Einstieg erklärte: „Wir sind richtig gut in die Partie gestartet, haben Brunn hoch attackiert, Ballgewinne erzwungen und die ersten zwei Torchancen eiskalt genutzt.“ Damit war der Ton zunächst gesetzt. Gleichzeitig betonte der Irnfritz-Coach aber, dass die Partie danach keineswegs von Anfang bis Ende in eine Richtung lief, weil seine Mannschaft nach dem schnellen 2:0 plötzlich den Zugriff verlor und in vielen Bereichen nicht mehr an die ersten Minuten anknüpfen konnte.

Brunn kommt zurück, Irnfritz antwortet noch vor der Pause

Genau diese Schwächephase sprach Bauer sehr offen an. „Von der zehnten bis zur dreißigsten Minute haben wir die komplette Kontrolle im Mittelfeld abgegeben, keine Zweikämpfe mehr gewonnen und waren viel zu weit von den Gegenspielern weg“, sagte der Trainer. Brunn nutzte das konsequent. Mario Nakic verkürzte in der 15. Minute zunächst auf 2:1, später fiel auch der Ausgleich zum 2:2 in der 27. Minute durch Nakic. Bauer sprach von Szenen, in denen Irnfritz nicht energisch genug attackierte. Umso wichtiger war aus Sicht der Gastgeber die Antwort noch vor der Pause: Michael Winkler traf in der 30. Minute zum 3:2, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte Preucil auf 4:2.

Zwei Treffer nach Wiederbeginn machen alles klar

Dass die Partie trotz der vier Irnfritzer Tore bis zur Halbzeit noch nicht völlig beruhigt war, zeigte schon Bauers Wortwahl. Erst der Start in die zweite Hälfte brachte aus seiner Sicht die endgültige Entscheidung. „Entscheidend waren die zwei schnellen Tore nach der Pause. Damit haben wir das Spiel auf unsere Seite gelenkt“, sagte er. Lukas Speneder erhöhte in der 49. Minute auf 5:2, nur drei Minuten später legte Preucil das 6:2 nach. Von da an blieb Irnfritz am Drücker, ließ Brunn nicht mehr zurückkommen und baute das Ergebnis weiter aus. Speneder traf in der 70. Minute noch einmal, Michael Winkler erhöhte in der 73., Preucil machte in der 79. Minute seinen fünften Treffer an diesem Abend, ehe Matteo-Benedikt Vogl in der 91. Minute den Schlusspunkt zum 10:2 setzte.

Viel Lob für vorne, klare Kritik am Verhalten gegen den Ball

Vor allem offensiv sah Bauer vieles, was ihm gefallen hat. „Besonders gut hat unser Offensivspiel funktioniert, und die Chancenverwertung war top“, sagte der Irnfritz-Trainer. Gerade das sei ein Thema, das seine Mannschaft schon länger begleite, weil sie sich zwar immer wieder viele Möglichkeiten erspiele, diese aber zu oft liegen lasse. Umso höher bewertete er, dass es diesmal anders lief. Gleichzeitig schob Bauer sofort nach, wo für ihn der Haken in diesem deutlichen Sieg lag: „Wir haben nach einer 2:0-Führung für zwanzig Minuten komplett unnötig das Spiel aus der Hand gegeben. Das darf einfach nicht passieren.“ Den Gegner wollte er trotz des klaren Resultats nicht kleinreden, weil Brunn früh störte und Irnfritz damit zwischenzeitlich aus dem Konzept brachte. Für die Tabelle ist der Abend dennoch wertvoll: Irnfritz hält nach sechs Runden bei 14 Punkten und bleibt damit in der 2. Klasse Thayatal ganz vorne dran.

2. Klasse Thayatal: Irnfritz : Brunn/Wild - 10:2 (4:2)

  • 91
    Matteo-Benedikt Vogl 10:2
  • 79
    Vojtech Preucil 9:2
  • 73
    Michael Winkler 8:2
  • 70
    Lukas Speneder 7:2
  • 52
    Vojtech Preucil 6:2
  • 49
    Lukas Speneder 5:2
  • 46
    Vojtech Preucil 4:2
  • 30
    Michael Winkler 3:2
  • 27
    Mario Nakic 2:2
  • 15
    Mario Nakic 2:1
  • 7
    Vojtech Preucil 2:0
  • 4
    Vojtech Preucil 1:0