In der 2. Klasse Traisental hat sich Christian Heiberger mit seinem FCU Frankenfels/Schwarzenbach in den letzten Wochen deutlich stabilisiert. Nach einem schwierigen Saisonstart arbeitete sich das Team Schritt für Schritt aus dem unteren Tabellendrittel heraus und belegt derzeit einen soliden sechsten Platz. Die jüngsten Partien unterstreichen die positive Tendenz: Rückschläge gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte wechselten sich mit wichtigen Siegen gegen direkte Konkurrenten ab. „Charakter und Zusammenhalt sind großartig, und man sieht, dass wieder viel mehr Freude am Fußball dabei ist“, sagt Heiberger. Besonders stolz ist er darauf, dass seine Mannschaft beim Spitzenreiter bis zur 90. Minute ein 0:0 halten konnte – ein sinnbildlicher Beleg für die gewachsene Defensivstärke und das taktische Verständnis der Truppe.

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Der Trainer hebt hervor, dass die Basis des jüngsten Aufschwungs im geschlossenen Auftreten des gesamten Kaders liegt. Die Abstiegsränge rückten zunehmend in die Ferne, nachdem die Mannschaft ihr spielerisches Gleichgewicht wiedergefunden hat. „Wir wollten aus dem unteren Tabellendrittel rauskommen, und das haben wir auch geschafft“, sagt Heiberger zufrieden.
Dass dies ohne personelle Umbrüche gelang, ist aus seiner Sicht kein Zufall: Im Winter gab es bewusst keine Neuzugänge oder Abgänge. Statt zu verändern, setzte der Coach auf Kontinuität. „Ich bin der Meinung, dass wir mit dem Spielermaterial, das wir haben, gut arbeiten können“, betont er. Das Vertrauen in die vorhandene Substanz erweist sich als tragfähige Linie, zumal die Stimmung im Team positiv und motivierend ist.
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt derzeit auf der Förderung junger Spieler. Heiberger integriert bewusst Talente in die erste Mannschaft, um langfristig den internen Wettbewerb und die Perspektive zu stärken. Dennoch spielen die erfahrenen Kräfte weiterhin eine wichtige Rolle: „Die arrivierten Spieler sind sehr wichtig für die Mannschaft, sie nehmen die Jungen mit und motivieren sie“, erklärt der Coach.
Diese Mischung aus Routine und Nachwuchs sorgt in Frankenfels/Schwarzenbach für eine gesunde Balance. Dass selbst körperliche Rückschläge im Kader – ein bis zwei Spieler fehlen verletzt bis in den Sommer – den Elan nicht bremsen, spricht für die Geschlossenheit des Teams. Dabei zeigt sich, dass die Mannschaft nicht nur kämpferisch, sondern auch charakterlich gereift ist.
Der Blick von Christian Heiberger richtet sich bereits nach oben. Auf Platz sechs liegend, möchte sein Team am Ende im vorderen Tabellendrittel abschließen. „Vielleicht schaffen wir es noch ein oder zwei Plätze weiter nach vorne, dann sind wir mit der Saison zufrieden“, so der Trainer. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er weiterhin auf mannschaftliche Geschlossenheit und Disziplin. Das Ligaumfeld ist eng beieinander, jeder Punkt zählt.
Den Spitzenreiter sieht Heiberger als „wohl verdient führende Mannschaft“ der Klasse – ein Gegner, der Maßstäbe setzt und den eingeschlagenen Weg des FCU bestätigt. Nach turbulenten Monaten präsentiert sich der FCU nun als stabiler, selbstbewusster Klub, der Schritt für Schritt zurück in die Spitzengruppe strebt.