Ein klarer Abend für den USC Markersdorf in der 2. Klasse Traisental gegen die SG Traisen/St.Veit – und dennoch steht für Obmann Reinhard Kern vor allem die aktuelle Stimmung im Team im Vordergrund: „Das Ergebnis war mit 7:0 sehr eindeutig.“ Zur Pause stand es 0:0, danach folgte ein spürbarer Ruck. Kern hebt insbesondere die Tempoverschärfung nach dem Seitenwechsel sowie den Hattrick von Christopher Grilz hervor und spricht von einem selbstbewussten Start in die Rückrunde. Der Blick richtet sich bereits auf die kommenden Wochen: „Wir haben jetzt drei Auswärtsspiele vor uns.“

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Die Ausgangslage zur Pause war nüchtern: 0:0, ordentliche Abwehrarbeit der SG Traisen/St.Veit und das Gefühl, dass Markersdorf noch zulegen kann. Genau das passierte. Kern beschreibt den Wendepunkt so: „Die erste Halbzeit war vom Tempo her schwach. In der Pause hat der Trainer gesagt: Tempo verschärfen, schneller spielen, flach spielen – und dann ist alles aufgegangen und unser Gegner ist in die einzelnen Bestandteile zerfallen.“ Zugleich würdigt er die Gäste für die erste Phase: „In der ersten Halbzeit hat Traisen sehr gut dagegengehalten, und der USC Markersdorf hat verhalten, viel zu langsam gespielt, obwohl auch in der ersten Halbzeit Markersdorf die bessere Mannschaft war.“ Die Steigerung nach Wiederbeginn prägte das Geschehen – kontrolliert, zielstrebig, selbstbewusst.
Mit Wiederanpfiff legte Markersdorf los – und Christopher Grilz übernahm die Bühne. Kern ordnet ein: „Der USC Markersdorf hatte mit Abstand die meisten Torchancen, hat 7:0 gewonnen, und ein Hattrick von Christopher Grilz in 17 Minuten mit zwei Traumtoren war der Höhepunkt des Spiels.“ Die drei Treffer unmittelbar nach der Pause gaben der Partie die endgültige Richtung. In der Schlussphase erhöhten zudem Lukas Lahmer, Michael Henickl, Marco Huber und Florian Katzengruber – die Konsequenz eines dominanten zweiten Durchgangs und vieler sauber zu Ende gespielter Angriffe. Auf die Frage nach dem Mann des Spiels hält Kern fest: „Definitiv Christopher Grilz.“ Das Gesamtbild: viele Chancen, konsequente Verwertung nach der Pause, klare Rollenverteilung.
So klar die Leistung, so nüchtern der Blick aufs Personal: „Ja, wir haben mit den Dietz-Zwillingen und Fabian Fraunbaum drei Langzeitverletzte, und beim Spiel gegen Traisen hat sich Musa Mustafi an der Schulter verletzt und muss jetzt sein MRT abwarten.“ Trotz dieser Ausfälle überwiegt die Zuversicht: „Wir freuen uns sehr über diesen positiven Start in die Rückrunde und sind optimistisch auf die nächsten Spiele. Wir haben jetzt drei Auswärtsspiele vor uns.“ Genau dieser Mix aus sportlicher Klarheit und fokussiertem Blick nach vorne prägt die aktuelle Lage in Markersdorf – eine Mannschaft, die nach einem 0:0 zur Halbzeit den Schalter umlegte, ihren Plan mit Tempo, flachem Spiel und Überzeugung durchzog und die nächsten Aufgaben mit Selbstvertrauen angeht.