Im Nachtragsspiel der 2. Klasse Traisental zwischen SG Hohenberg/St.Aegyd und SV INDAT Türnitz erlebte Trainer Martin Stupphann eine von Beginn an offene Partie mit vielen Aktionen. Seine Elf sah er über weite Strecken als tonangebend und taktisch stabil – einzig die Chancenverwertung blieb der Wermutstropfen. Über strittige Szenen verlor er keine Worte: „Nein, war alles in Ordnung.“

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„Es war offen mit vielen Aktionen“, fasst Stupphann zusammen. Früh ergaben sich Möglichkeiten im Minutentakt: Nach 5 Minuten hätte es 3:0 stehen können, nach 10 Minuten 5:2. Auch beim Ballbesitz war das Gefühl eindeutig: „Wir waren über 90 Minuten die ballbestimmende Mannschaft und hatten deutlich mehr vom Spiel als der Gegner.“
Dennoch lag Hohenberg/St.Aegyd zunächst 0:2 zurück – durch einen Treffer von Florian Zöchling (12.) und ein weiteres Gäste-Tor (42.) durch Marek Jastrab. Kurz vor der Pause brachte ein Strafstoß durch Fabian Köberl den Anschluss, zur Halbzeit stand es 1:2. Nach dem Seitenwechsel mussten die Gastgeber ab der 53. Minute nach Rot für Johannes Brand in Unterzahl agieren. Stupphann sprach zudem von einem weiteren Elfmeter kurz vor Schluss, ehe Erhan Gürbüz in der 90. Minute zum 2:2 ausglich.
Im Spiel gegen den Ball gefiel dem Trainer vieles: „Meine Mannschaft hat offensiv sehr stark gespielt und dem Gegner eigentlich wenig Räume gelassen – bis auf die letzten 5 Minuten, da hat der Gegner auch Chancen gehabt.“ Sein Gesamtfazit bleibt positiv, die Aufgabe klar: „Vom Spiel her war alles in Ordnung. Was wir verbessern müssen, ist die Chancenverwertung. Dann machen wir uns das Leben über das ganze Spiel hinweg leichter.“