Spielberichte

Christian Hasenberger (USC Markersdorf): „Woche für Woche“ – 3:2 in Altlengbach

SV Altlengbach
USC Markersdorf

Nach dem Auswärtsspiel des USC Markersdorf bei SV Altlengbach-Laabental in der 2. Klasse Traisental zog Trainer Christian Hasenberger eine nüchterne, zugleich zufriedene Bilanz. Auf engem Platz habe seine Mannschaft gegen einen Gegner, der mit vielen Einwürfen und hohen Bällen permanent Gefahr suchte, die nötige Aggressivität gefunden. Sein Leitmotiv nach dem Abpfiff: den hart erkämpften Auswärtssieg richtig einordnen, konzentriert bleiben und „Woche für Woche unsere Aufgaben erledigen“, ohne zu weit vorauszuschauen.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

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Blitzstart, Rückschläge – und die Antwort

Markersdorf startete giftig und effektiv: In der 2. Minute brachte Esad Keserovic sein Team mit 1:0 in Führung. Altlengbach schlug noch vor der Pause zurück, Bence Toth traf in der 43. Minute zum 1:1. Kurz nach Wiederbeginn drehte Mitar Nikic die Partie aus Markersdorfer Sicht auf 1:2 (47.). Die Gäste reagierten prompt: Christopher Grilz glich in Minute 49 zum 2:2 aus, ehe Endris Basholli in der 69. Minute goldrichtig stand und das 3:2 markierte. In der Nachspielzeit sah Zsigmond Fischer die Rote Karte (93.). Hasenberger ordnete das Chancenbild knapp zugunsten seiner Elf ein: Man habe insgesamt „wahrscheinlich mehr Chancen gehabt“, die Effizienz sei aber phasenweise zu gering gewesen.

Kontrolle auf engem Platz, Gefahr durch Einwürfe

Hasenberger schilderte die Rahmenbedingungen klar: Auf dem kleinen Platz sei es grundsätzlich anspruchsvoll gewesen, dennoch habe sein Team „das Spiel gut im Griff“ gehabt. Altlengbach agierte mit vielen Einwürfen und hohen Bällen und blieb damit immer wieder gefährlich. Im physischen Duell sah der Coach leichte Vorteile bei seiner Mannschaft, die hinten raus robuster stand. Aus seiner Sicht resultierte die erste große Möglichkeit der Gastgeber aus einem Strafstoß – ein Nadelstich, der die Partie kurzzeitig kippen ließ. Markersdorf blieb jedoch stabil genug, um Druckphasen zu überstehen und im richtigen Moment zuzuschlagen.

Aussagen zur Entwicklung und ein glücklicher Schütze

In der Bewertung der eigenen Leistung hob Hasenberger vor allem die Haltung hervor: Seine Elf habe sich „viel aggressiver als in der letzten Woche“ präsentiert – mit engeren Abständen, konsequentem Nachrücken und mehr Präsenz in den Zweikämpfen. Besonders freute den Coach, dass Endris Basholli mit seinem Treffer zum 3:2 in der 69. Minute belohnt wurde – ein Moment, der in der Kabine mehr bedeutet als nur eine Ergebnisdrehung. Genau diese interne Konkurrenz und Bereitschaft will Hasenberger nun konservieren: Intensität mitnehmen, Kompaktheit auf kleinem wie großem Feld abrufen – und Schritt für Schritt arbeiten, „ohne den Blick zu weit in die Ferne schweifen zu lassen.“

2. Klasse Traisental: Altlengbach : Markersdorf - 2:3 (2:1)

  • 69
    Endris Basholli 2:3
  • 49
    Christopher Grilz 2:2
  • 47
    Mitar Nikic 2:1
  • 43
    Bence Toth 1:1
  • 2
    Esad Keserovic 0:1