Spielberichte

SC Schönau erkämpft 2:2 in Felixdorf – Laszlo Szalai: „Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft“

SC Felixdorf
SC Schönau

Nach dem Duell in der 2. Klasse Triestingtal zwischen dem 1.SC Felixdorf und dem SC Schönau ordnet Laszlo Szalai die Lage nüchtern und zufrieden ein: kompakt verteidigt, mutig umgeschaltet, gemeinschaftlich gelitten. Der Trainer spricht von einem gerechten 2:2, betont den gehaltenen Elfmeter seines Keepers und hebt vor allem Geschlossenheit und Bereitschaft seiner Mannschaft hervor – ein Zähler, der für ihn große Bedeutung hat und Selbstvertrauen freisetzen soll.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Schlagabtausch und Antwort vor der Pause

Der Plan der Gäste ging früh auf: In Minute 4 brachte Dominik Golian Schönau mit 1:0 in Führung. Felixdorf antwortete rasch durch Christoph Mayer (17.) zum 1:1, ehe Bernd Windisch (43.) kurz vor dem Pausenpfiff auf 1:2 aus Schönau-Sicht stellte; zur Halbzeit lagen die Gäste 1:2 zurück. Nach dem Seitenwechsel blieb Schönau mutig, setzte weiter auf schnelle, vertikale Aktionen – und Dominik Golian glich in Minute 60 mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 aus. Genau in dieser Phase hatte Szalais Team zuvor „ein bisschen nach hinten“ verteidigen müssen, doch die Reaktion nach der Pause war entschlossen.

Kompakt stehen, schnell kontern

Szalai beschreibt ein Chancenbild mit Ballbesitzvorteilen für die Hausherren, ohne die Stabilität seines Teams infrage zu stellen: „Torchancen gab es auf beiden Seiten. Auswärts ist es normal, dass der Gegner mehr Ballbesitz hat.“ Den Plan legt er klar aus: „Unsere Taktik war, kompakt und konsequent zu verteidigen und schnell zu kontern – das ist uns gelungen.“ Entscheidenden Anteil am Punktgewinn schrieb er einer Schlüsselszene zu: „Unser Torwart hat einen Elfmeter gehalten; deshalb ist das 2:2 gerecht.“ Dass das Team in heiklen Momenten zusammenstand, die Tiefe gut verteidigte, das Zentrum schloss, in die Zweikämpfe kam und dann vertikal umschaltete, passte zur Grundidee.

Zusammenhalt, Stolz und der Blick nach vorn

In seinen Kernbotschaften dominieren Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft. „Die Mannschaft war geschlossen und alle bereit, 100 oder 110 Prozent zu geben.“ Auf individuelle Lorbeeren verzichtet er ausdrücklich: „Von unserer Mannschaft hebe ich das ganze Team hervor – und damit meine ich alle 17 Spieler.“ Die Vorgaben kamen an und führten zu einer sichtbaren Einheit auf dem Platz. „Ich bin wirklich stolz auf das Ergebnis und vor allem auf die Leistung der Mannschaft.“ Der Punkt fühle sich deshalb besonders wertvoll an: „Für uns ist dieser eine Punkt wie für Felixdorf drei Punkte. Daher geht das Ergebnis für uns voll in Ordnung.“ Zusätzlich optimistisch stimmt ihn die Art und Weise: „Die Jungs waren wirklich alle bereit, alles zu geben, über die Grenze zu gehen. Wir wussten, dass wir leiden müssen, und haben bis zum Schluss gekämpft.“ Gleichzeitig bleibt er anspruchsvoll: „Es gibt auf jeden Fall Dinge, die wir verbessern müssen“, ohne die aktuelle Entwicklung kleinzureden. Mit Blick nach vorne setzt er die Messlatte bewusst hoch und fordert, den eingeschlagenen Weg zu bestätigen: „Jetzt haben wir uns die Latte ziemlich hoch gesetzt. Ich hoffe, wir können dranbleiben und weiter Punkte sammeln.“

2. Klasse Triestingtal: SC Felixdorf : Schönau - 2:2 (2:1)

  • 60
    Dominik Golian 2:2
  • 43
    Bernd Windisch 2:1
  • 17
    Christoph Mayer 1:1
  • 4
    Dominik Golian 0:1