In der 2. Klasse Triestingtal gewann der SC Pfaffstätten das Auswärtsspiel beim FCM Traiskirchen KM II mit 1:0. Nach einer torlosen ersten Hälfte traf Martin Staudinger in Minute 56 zum entscheidenden 0:1. Trainer Thomas Markytan sprach von einer intensiven Partie auf hohem Niveau und sah den Schlüssel im starken Spiel gegen den Ball: „Wir waren einen Ticken aggressiver und wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

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Vom Anpfiff weg war in der 20. Runde Feuer drin: hohes Tempo, viele Duelle, beide suchten spielerische Lösungen. Pfaffstätten kam früh zu Möglichkeiten, ließ aber wie auch nach der Pause einiges liegen – zur Halbzeit hieß es 0:0. Trainer Thomas Markytan fasste das Gefühl am Platz so zusammen: „Es war eine sehr intensive Partie mit hohem Tempo, technisch hochwertig und taktisch gut von beiden Mannschaften.“ Die Entscheidung fiel in Minute 56. Markytan schilderte den Treffer: „Es war ein guter Umschaltmoment. Wir spielen in die Tiefe auf unseren Stürmer, der legt auf Martin Staudinger zurück, und Martin schiebt aus kurzer Distanz am Torwart vorbei ein.“ Traiskirchen blieb gefährlich; „bei 0:0 und auch bei 1:0 hat Traiskirchen zwei Superchancen. Unser Torwart hält überragend. Wenn sie da treffen, kann das Spiel kippen.“
Im Rückblick stellte der Pfaffstättner Coach vor allem die Arbeit gegen den Ball heraus. „Wir waren gegen den Ball einen Ticken aggressiver. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und waren taktisch extrem stark gegen den Ball“, sagte Markytan. Diese Konsequenz in den Zweikämpfen und die klare Ordnung im Verschieben gaben dem Spiel der Gäste Halt, auch wenn der letzte Pass und der Abschluss nicht immer passten. „Der entscheidende Unterschied war, dass wir taktisch einen Ticken reifer waren“, so der Trainer. Gleichzeitig bremste er die Euphorie und benannte die offene Baustelle unmissverständlich: „Bei der Chancenauswertung müssen wir viel mehr daraus machen. Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden können.“ Dass es am Ende beim knappen 0:1 blieb, war für ihn Ausdruck eines kampfbetonten Abends, an dem Kleinigkeiten und eine starke Defensive zählten.
Respekt hatte Markytan ausdrücklich vor dem Gegner. „Traiskirchen ist technisch sehr stark, sehr jung, spielt mit viel Spirit, sehr dynamisch, läuferisch sehr stark und hat nie aufgegeben“, erklärte er. Auch deshalb blieb die Partie bis zum Schlusspfiff offen. Positiv fiel ihm zudem die Leitung auf: „Der Schiedsrichter war unauffällig, es gab wenige strittige Situationen.“
In der Tabelle steht Pfaffstätten weiterhin glänzend da: Nach 19 Spielen hält der Spitzenreiter bei 42 Punkten, Traiskirchen reiht sich mit 28 Zählern im soliden Mittelfeld ein. Der Auswärtssieg gibt den Gästen Rückenwind, doch der Fokus bleibt nüchtern: Die Null halten, im Umschalten zielstrebig bleiben und die liegen gelassenen Möglichkeiten künftig besser nützen – daran will Pfaffstätten laut Trainer arbeiten, um die guten Auftritte der vergangenen Wochen zu bestätigen.