Spielberichte

Mario Steinbacher (Trainer SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II): "Unser Torhüter rettete den Punkt"

FC Tribuswinkel
SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II

In der 2. Klasse Triestingtal trennten sich der FC AS Logistik Tribuswinkel und die SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II am Samstag mit 0:0. Für die Gäste war es ein zäher, aber verdienter Auswärtspunkt, der auf einer kompakten Defensive und einem starken Rückhalt im Tor fußte. Trainer Mario Steinbacher sprach von einem ausgeglichenen Duell, das in beide Richtungen kippen hätte können. Beide Mannschaften hatten gute Momente, beide Torhüter einen starken Tag – am Ende fehlte auf beiden Seiten die letzte Durchschlagskraft im Strafraum.

Orange-Schwarzer Ball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Kompakt gestanden, Chancen abgewehrt – Weissenbach hält die Null

Das Spiel lebte über weite Strecken von Intensität und Geduld. Tribuswinkel suchte mit viel Einsatz den Weg nach vorne, Weissenbach antwortete mit Ordnung und klaren Abläufen gegen den Ball. Zur Pause stand es 0:0, was die Zwischenmeldung zur 45. Minute auch unterstrich. Auffällig: Die Gastgeber kamen zu zwei richtig guten Möglichkeiten, doch der Gäste-Keeper Alexander Gram war jeweils zur Stelle. Steinbacher erinnerte genau an diese Phasen und hielt fest, dass sein Team „defensiv kompakt gestanden“ sei und „die Null gehalten“ habe. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Grundmuster wenig: Tribuswinkel blieb bemüht, Weissenbach lauerte auf Umschaltmomente. Die Räume wurden enger, der letzte Ball fehlte – und so blieb es beim torlosen, aber alles andere als ereignisarmen Remis.

„Ausgeglichen“ und „auf beide Seiten offen“ – Steinbachers Analyse

Der Gäste-Coach ordnete die Partie nüchtern ein: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, das auf beide Seiten kippen hätte können.“ Besonders hervor hob er seinen Schlussmann: „Unser Torhüter hat uns den Punkt gerettet.“ Gemeint war Alexander Gram, der nicht nur bei zwei Großchancen stark reagierte, sondern auch bei hohen Bällen und Flanken souverän wirkte. „Wir sind defensiv kompakt gestanden, haben die Null gehalten“, sagte Steinbacher, stellte aber auch klar, warum es vorne nicht reichte: „In den Umschaltmomenten nach vorne hat dann etwas die Durchschlagskraft gefehlt.“ Selbstkritik gehörte dazu: „Die Strafraumszenen waren da, nur haben wir sie nicht genutzt.“ Und fair war der Blick auf die andere Seite: „Auch der gegnerische Torhüter hatte einen guten Tag.“ 

Respekt für Tribuswinkel, Blick auf Tabelle und Ausblick

Worte des Respekts fand Steinbacher für den Gegner: „Tribuswinkel ist eine kämpferisch starke Mannschaft, die sehr kompakt aufgetreten ist.“ Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, wie eng es zwischen beiden Teams zugeht: Tribuswinkel steht mit 21 Punkten aus 19 Spielen auf Rang zehn, Weissenbach II mit 17 Zählern aus 18 Partien knapp dahinter auf elf. Für die Gäste ist das 0:0 deshalb mehr als nur ein Punkt – es ist ein Stück Stabilität. Der Auftrag für die nächsten Wochen liegt auf der Hand: an der Durchschlagskraft im letzten Drittel arbeiten, ohne die neu gewonnene Defensiv-Sicherheit zu verlieren.