In der 21. Runde der 2. Klasse Triestingtal gab es für den SC Pfaffstätten gegen den ATSV Teesdorf eine 2:4-Heimniederlage. Nach 0:2 zur Pause kamen die Hausherren zurück, doch die Gäste antworteten eiskalt. Trainer Thomas Markytan haderte mit fehlender Kompaktheit und liegengelassenen Chancen, lobte aber Einsatz und Willen. Teesdorf präsentierte sich routiniert und effizient – Aussagen, die den Verlauf gut treffen und erklären, warum Pfaffstätten trotz starker Schlussphase ohne Punkte blieb.

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Die Partie nahm früh die Richtung der Gäste an: Stefan Wagner traf in Minute 24 zum 0:1, kurz vor der Pause legte Lukas Manhart das 0:2 nach, sodass Pfaffstätten mit einem Rückstand in die Kabine musste. Nach dem Seitenwechsel weckte Sebastian Fromm mit dem 1:2 in der 61. Minute neue Hoffnung, doch nur eine Minute später stellte Manhart mit dem 1:3 wieder auf zwei Tore Abstand – aus Sicht des Trainers der Knackpunkt. "Wir hatten heute keine Kompaktheit in der Defensive. Teesdorf war gut auf uns eingestellt und hat uns super ausgekontert", sagte Thomas Markytan. Seine Elf blieb dennoch dran und verkürzte in der 79. durch Niklas Reinhard Wedl auf 2:3, ehe Manhart in der 90+6 den Schlusspunkt zum 2:4 setzte. "Es war so ein Tag, an dem du 180 Minuten spielen kannst und nicht gewinnst, wenn du zu viele Chancen liegen lässt."
Als Schlüssel sah Markytan die schnelle Antwort der Gäste unmittelbar nach dem Anschlusstreffer. "Entscheidend war das 3:1. Direkt nach unserem 2:1 haben wir gleich im Anschluss das 3:1 bekommen – das war siegentscheidend." Pfaffstätten ließ sich dennoch nicht abschütteln, blieb am Drücker und holte sich über Zweikämpfe und Läufe wieder Oberwasser. Der Trainer hob ausdrücklich die Moral hervor: "Einsatz, Leidenschaft, Wille waren überragend. Wir hatten gefühlt in den letzten zwanzig Minuten 70 bis 80 Prozent Ballbesitz und haben den Gegner in die eigene Hälfte gedrückt, wurden aber nicht belohnt." Das 2:3 durch Wedl brachte noch einmal Energie ins Stadion, doch der Ausgleich fiel nicht. Aus Markytans Sicht blieb die Summe der vergebenen Möglichkeiten der rote Faden eines Nachmittags, an dem die Heimelf viel investierte.
Was den Ausschlag zugunsten von Teesdorf gab, fasste der Pfaffstätten-Coach deutlich zusammen: "Der Gegner war sehr gut auf uns eingestellt. Sie sind spielerisch gut, eine sehr routinierte Mannschaft. Sie haben aus drei Torchancen vier Tore gemacht – ihre Konter waren perfekt." Beleg dafür: Lukas Manhart schnürte mit seinen Treffern zum 0:2, 1:3 und 2:4 einen Dreierpack, dazu traf Stefan Wagner früh zum 0:1. Auf der anderen Seite hielten Fromm und Wedl die Hoffnung am Leben, doch die Effizienz lag bei den Gästen. Positiv verbuchte Markytan die Leitung des Spiels: "Die Leistung des Schiedsrichters war sehr positiv. Er war völlig unauffällig und hat das Spiel sehr gut geleitet." Pfaffstätten will nun rasch zur gewohnten Kompaktheit zurückfinden und die Konsequenz vor dem Tor schärfen.