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"Uns hat heute absolut die Durchschlagskraft gefehlt" – Günselsdorf verliert ein enges Spiel mit 0:1

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SC Günselsdorf
SC Felixdorf

In der 2. Klasse Triestingtal hat SC Günselsdorf am Samstag gegen den 1.SC Felixdorf eine knappe 0:1-Heimniederlage hinnehmen müssen. Nach torloser erster Hälfte entschied Lukas Grabenwöger die ausgeglichene Partie kurz nach der Pause. Trainer Adhurim Sahitaj sprach danach von einer Begegnung, "in der kein Sieger verdient hätte", sah aber auch klar, was seiner Mannschaft erneut gefehlt hat: "Uns hat heute absolut die Durchschlagskraft gefehlt."

Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

Image by Jörg Struwe from Pixabay

0:0 zur Pause, dann reicht Felixdorf eine Szene

Der Günselsdorfer Trainer erlebte über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe. "Das Spiel war über neunzig Minuten eine absolut ausgeglichene Partie", sagte Sahitaj nach dem Schlusspfiff und verwies darauf, dass beide Mannschaften zu Chancen kamen, ohne sich klare Vorteile zu erarbeiten. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0, und auch diese erste Hälfte passte zu seiner Einschätzung. Günselsdorf hatte laut seinem Trainer ein, zwei gute Möglichkeiten, Felixdorf ebenfalls. Gerade deshalb tat die eine Szene nach Wiederbeginn besonders weh. In der 53. Minute nutzten die Gäste eine Unaufmerksamkeit, wie Sahitaj meinte. Der Ball kam auf die Seite, danach folgte die Hereingabe, und Lukas Grabenwöger vollendete zum 0:1. "Wir hätten das sicher besser verteidigen können", sagte der Trainer offen. Für ihn war genau diese Aktion der Knackpunkt in einer Partie, die sonst lange keinen klaren Sieger erkennen ließ.

Nach dem Rückstand fehlte der letzte Zug zum Tor

Was Günselsdorf an diesem Nachmittag besonders abging, sprach Sahitaj sehr deutlich an. "Die Durchschlagskraft war das, was uns heute wieder gefehlt hat. Auch der letzte Pass", erklärte er. Gerade darin sah er den Unterschied, obwohl er das Spielniveau insgesamt durchaus ordentlich fand. "Das Spiel war wirklich auf einem guten Niveau. Es war absolut ausgeglichen", betonte er noch einmal. Nach dem 0:1 hatte er sogar den Eindruck, dass sich Felixdorf weiter zurückzog und körperlich schon zu kämpfen hatte. Günselsdorf kam damit zwar noch mehr in jene Phase, in der ein Ausgleich möglich gewesen wäre, doch genau dort fehlte aus Sicht des Trainers die letzte Überzeugung. "Vielleicht hat der letzte Wille gefehlt, vielleicht auch die letzte Überzeugung", meinte Sahitaj. Seine Mannschaft sei nicht eingebrochen, aber im letzten Drittel habe einfach jener Nachdruck gefehlt, der aus einem ordentlichen Auftritt auch Zählbares macht.

Ein wiederkehrendes Thema und ein bitterer Nachmittag

Sahitaj wollte seiner Mannschaft den Einsatz dabei ausdrücklich nicht absprechen. "Ich will meiner Mannschaft den Kampf nicht absprechen", sagte er, machte aber ebenso klar, dass das aktuelle Problem inzwischen kein einmaliges mehr ist. Schon in den vergangenen drei Spielen habe seiner Mannschaft im Offensivspiel zu viel gefehlt, und genau das bereite ihm Sorgen. Felixdorf beschrieb er als jene Mannschaft, die auf Fehler wartet und dann schnell umschaltet. Vieles davon habe Günselsdorf zwar ordentlich verteidigt, ganz verhindern ließ es sich aber nicht. Am Ende blieb deshalb das Gefühl, dass eine unglückliche Szene über ein enges Spiel entschieden hat. "Wir müssen weiterschauen. Wir müssen weitermachen. Wir müssen mit viel mehr Durchschlagskraft und viel mehr Selbstvertrauen in so eine Partie gehen", forderte der Trainer. Sportlich bleibt für Günselsdorf nach vier Runden damit eine bittere 0:1-Niederlage und die klare Aufgabe, im Angriff bald wieder gefährlicher zu werden.

2. Klasse Triestingtal: Günselsdorf : SC Felixdorf - 0:1 (0:0)

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    Lukas Grabenwöger 0:1