Im Duell des SV St. Andrä-Wördern mit dem SV Zwentendorf in der 2. Klasse Wachau/Donau feierte die Heimelf einen 4:3-Erfolg. Trainer Faiz Bedzeti stellte Kontrolle, Vertrauen und Pragmatismus in den Mittelpunkt: „Wir haben das Spiel im Großen und Ganzen kontrolliert. Hin und wieder gab es Phasen, in denen wir Zwentendorf wieder ins Spiel gebracht haben, aber unterm Strich geht der Sieg in Ordnung.“ Auf mögliche Kippmomente angesprochen, blieb er klar: „Nein, definitiv nicht. Ich vertraue meiner Mannschaft und glaube an ihre Qualität. Der Sieg war nie wirklich in Gefahr.“

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Bedzetis Erzählung kreist um Souveränität und Ruhe am Ball. Der grundsätzliche Zugriff war da, nur vereinzelt ließ die Kontrolle kurzzeitig nach. Seine Kernaussage: Das Team behielt die Partie im Griff und ließ Zweifeln keinen Raum. Auf Nachfragen nach besonderen Spannungsmomenten blieb er stringent: „Nein, gar nicht.“
Im letzten Drittel sah der Coach ein deutliches Plus an Qualität. Die Offensivaktionen bewertete er positiv – besonders die Art und Weise, wie frühe Treffer herausgespielt wurden: „Vor allem die ersten zwei Tore von uns waren sehr, sehr gut herausgespielt und deswegen geht auch meiner Meinung nach der Sieg in Ordnung.“ Auffällig war sein Blick auf ruhende Bälle: „Die Standards waren gut, waren auch gut geschossen. Wir haben auch ein Freistoßtor erzielt, aber da ist, sage ich mal, noch Luft nach oben.“ Damit verbindet er Anerkennung für die Ausführung mit einem klaren Hinweis auf weiteres Steigerungspotenzial.
Zur Spielleitung und heiklen Momenten fiel das Urteil eindeutig aus: „Beide Elfmeter, die der Schiedsrichter auf beiden Seiten gepfiffen hat, waren legitim – eigentlich eine faire Partie von beiden Seiten.“ Neben der sportlichen Fairness wies Bedzeti auf die Rahmenbedingungen hin: „Die Platzverhältnisse waren nicht die besten. Wir haben heute mit 70 Prozent unsere Leistung gespielt – da ist viel, viel mehr Luft nach oben.“ Sein Leitgedanke für die kommenden Wochen bleibt unverändert und ambitioniert – Schritt für Schritt, getragen vom eigenen Kaderprofil: „Ja, meine Mannschaft hat eine irrsinnig gute Qualität und wie gesagt, wir arbeiten von Spiel zu Spiel, Woche zu Woche, und da mache ich mir keine großen Gedanken, weil meine Spieler die Voraussetzungen mitnehmen, die wir brauchen.“