Im Duell von SV Sieghartskirchen und SV Neuaigen in der 2. Klasse Wachau/Donau prägten Intensität und viele Zweikämpfe das Geschehen. Trainer Florian Lang ordnete die Partie als kampfbetont ein, sprach von phasenweise ausgeglichenem Ballbesitz und trotz vier erzielter Treffer von Luft nach oben in der Effizienz: „Die Chancenverwertung muss besser werden. Wir haben zwar wieder vier Tore gemacht, aber da geht noch mehr.“ Entscheidende Momente setzten die Hausherren vor der Pause und nach einem Platzverweis der Gäste, während Standards auf beiden Seiten für Nadelstiche sorgten.

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Der Start gehörte den Hausherren: Ein hoher Ball von links leitete den Auftakt ein, den Manuel Brandsteidl bereits in der 3. Minute zur 1:0-Führung veredelte. Kurz darauf legte Stefan Holzbauer nach und hob den Ball in der 12. Minute gekonnt über den Torhüter hinweg zum 2:0. Danach kippte die Dynamik phasenweise – die Gastgeber ließen den Gegner wieder näher heranrücken. Aus einem Fehler im Aufbau resultierte kurz vor der Pause der Anschluss: Ballverlust außen, Pass in die Mitte, und Stipo Domazet stellte in der 44. Minute auf 2:1. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.
Über weite Strecken bestimmten Intensität und direkte Duelle das Bild; längere Ballbesitzphasen waren selten, insgesamt aber phasenweise ausgeglichen. Auch bei ruhenden Bällen ergaben sich auf beiden Seiten Möglichkeiten, ohne dass daraus eine Vorentscheidung entstand. Strittige Szenen blieben aus – der Fokus lag klar auf dem Kampf um die zweiten Bälle und dem schnellen Umschalten.
Nach dem Seitenwechsel fand Sieghartskirchen wieder besser in die Spur – auch, weil die Gäste ab der 59. Minute in Unterzahl agierten: Nikola Todosijevic sah Rot. Das Übergewicht nutzte die Heimelf prompt: Armin Arnautovic stellte in der 61. Minute auf 3:1 und verschaffte seiner Mannschaft wieder klare Luft. Nur wenig später erhöhte Michael Wimmer in der 64. Minute auf 4:1 – das klare Ausrufezeichen in einer nun dominierten Phase. Individuell ragte ein Joker heraus, den der Trainer besonders würdigte: David Abulesz kam zur Halbzeit ins Spiel und „hat sehr aufgezeigt“. Für die kommenden Wochen bleibt der Fokus klar: Die Effizienz im Abschluss weiter steigern, damit sich die guten Phasen noch konsequenter in Zählbares ummünzen lassen.