Es war ein intensives Duell in der 2. Klasse Wachau/Donau zwischen USC Fels und ESV Keyif Krems, in dem Ilie Bejerita seine Mannschaft klar verortete. „Ja, es war ein sehr spannendes Spiel. Ich glaube, wir haben ein bisschen mit Pech angefangen, aber wir haben den Sieg verdient“, ordnete der Kremser Trainer ein. Nach frühem Rückstand fanden die Gäste immer besser in die Partie, agierten reifer im letzten Drittel und drehten das Spiel zu einem 5:2-Auswärtssieg.

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Bejerita betonte die Ruhe seiner Elf nach dem holprigen Start: Der Auftakt sei „nicht ideal“ gewesen, doch sein Team habe sich konsequent in die Begegnung gearbeitet, das Momentum übernommen und mit klaren Aktionen im letzten Drittel die Weichen auf Sieg gestellt. Große Gesten sparte er sich – im Fokus standen die Hebel, die das Match kippen ließen: Kompaktheit, Zielstrebigkeit und Effizienz.
Zur Kräfteverteilung sagte er: „In der ersten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz, nach der Pause war es eher fifty-fifty.“ Auch bei der Chancenlage blieb er nüchtern: „Ich glaube, beide Teams haben ihre Möglichkeiten genutzt; besondere Szenen gab es nicht.“
USC Fels erwischte den besseren Start: In der 23. Minute traf Matthias Tschany – aus Kremser Sicht das 0:1. Kurz vor der Pause egalisierte Denis Danca zum 1:1 (44.). Unmittelbar nach Wiederbeginn drehte Bujar Hajrulahi die Partie und stellte auf 2:1 (47.), ehe Danca mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte (65.). Fels antwortete prompt und verkürzte durch Tomas Miskarik auf 3:2 (66.). In der Schlussphase machte ESV Keyif Krems alles klar: Muarem Hajrulahi traf zum 4:2 (82.), Dzezahir Ismajli setzte mit dem 5:2 den Schlusspunkt (86.).