Im Rahmen der 2. Klasse Wachau/Donau empfing Langenrohr II SK Tulbing; Rene Schilcher sprach anschließend von einer über weite Strecken kontrollierten Vorstellung mit einer kurzen Schwächephase. Er hob die dominante erste Halbzeit mit vielen vergebenen Möglichkeiten hervor und hielt das Resultat für vollkommen gerecht. Einzelglanz stellte er bewusst hintan, betonte den Beitrag von 17 Spielern und gab sich trotz einiger angeschlagener Akteure optimistisch mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

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Schon nach drei Minuten stellte Julian Hochenthanner auf 1:0, in der 27. Minute erhöhte er auf 2:0; zur Pause stand es folgerichtig 2:0. Nach Wiederbeginn legte Langenrohr II nach, als Kevin Nyikos in Minute 52 auf 3:0 stellte. Tulbing verkürzte spät durch Andreas Vrtis in der 88. Minute auf 3:1. „Das Ergebnis ist zu 100 Prozent gerecht. Besonders in der ersten Halbzeit hatten wir sehr viele Torchancen und hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen“, ordnete Schilcher ein. Zur Phase nach der Pause sagte er: „Abgesehen von etwa 20 Minuten in der zweiten Halbzeit, in denen wir die Kontrolle verloren haben, hatten wir das Spiel über 90 Minuten im Griff.“
Der Trainer rückte den Kollektivgedanken in den Vordergrund und verzichtete bewusst auf eine Einzelwürdigung: „Grundsätzlich haben wir die taktischen Vorgaben gut umgesetzt – bis auf jene 20 Minuten, in denen wir Ordnung und Kontrolle eingebüßt haben.“ Auffällige Besonderheiten beim Gegner sah er nicht; Langenrohr II habe das Geschehen vor allem dank der starken ersten Hälfte klar bestimmt.
Auch personell bleibt Schilcher gelassen: „Wir haben einige angeschlagene Spieler, aber das war schon vor diesem Spiel so. Ich bin guter Dinge, dass wir sie bis zum nächsten Spiel wieder fit bekommen.“ Insgesamt überwogen bei Langenrohr II Zufriedenheit über die Kontrolle, die Chancenfülle und die geschlossene Mannschaftsleistung.