USV St. Andrä-Wördern unterlag USC Fels in der 2. Klasse Wachau/Donau klar mit 1:7. Gerhard Pfalzmann ordnete das Resultat ohne Ausreden ein: Das Ergebnis sei zu hoch, die Niederlage aber verdient. Er verwies auf fehlende eigene Großchancen und die eiskalte Effizienz des Gegners. Strittige Szenen habe es keine gegeben; den Schiedsrichter lobte er ausdrücklich. Die speziellen Platzverhältnisse seien bekannt, die Atmosphäre insgesamt in Ordnung.

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In seiner Analyse betonte Pfalzmann, dass sein Team kaum zwingende Möglichkeiten herausspielte, während Fels die gebotenen Räume konsequent nutzte. Standardsituationen spielten dabei keine entscheidende Rolle. Das Kernproblem: St. Andrä-Wördern ließ zu viele Chancen zu, die vom Gegner eiskalt verwertet wurden.
Die Partie nahm früh eine eindeutige Richtung: Leon-Gabriel Posavac brachte Fels in der 1. Minute mit 1:0 in Führung und erhöhte in der 13. auf 2:0. Simon Lackner stellte in der 30. Minute auf 3:0. USV St. Andrä-Wördern meldete sich durch Deniz Erdogan in der 36. Minute mit dem 1:3 zurück – zugleich der Pausenstand. Kurz nach Wiederbeginn legte Tomas Miskarik in der 48. Minute das 1:4 nach, ehe Lackner in der 51. Minute seinen Doppelpack zum 1:5 schnürte. Posavac krönte seine starke Vorstellung in der 60. Minute mit dem dritten Treffer zum 1:6 (Dreierpack). In der 86. Minute setzte Stefan Ulrich den Schlusspunkt zum 1:7. Der Ablauf bestätigte Pfalzmanns Eindruck von der eiskalten Chancenverwertung des Gegners.
Strittige Szenen sah der Co-Trainer nicht: „Es waren alle Aktionen unbestritten. Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen.“ Die äußeren Bedingungen beschrieb er nüchtern: spezielle Platzverhältnisse, stimmige Atmosphäre. Der Blick geht nach vorn: St. Andrä-Wördern will gezielt an Effizienz und Passspiel arbeiten – oder wie Pfalzmann es zusammenfasste: „Wir müssen uns in jeder Hinsicht um hundert Prozent steigern.“