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„Wir sind in den ersten zwei Runden nicht so richtig ins Spiel gekommen“ – ESV Keyif Krems blickt auf den Titel zurück

ESV Krems

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat ESV Keyif Krems seine starke Saison mit einem 6:4 bei SV Zwentendorf abgeschlossen und sich mit 57 Punkten aus 24 Spielen den ersten Platz gesichert. Für Ilie Bejerita war dabei nicht nur das letzte Ergebnis entscheidend, sondern die Entwicklung über die ganze Saison. "Es hat eigentlich alles sehr gut funktioniert. Wir sind in den ersten zwei Runden nicht so richtig ins Spiel gekommen, aber dann hat die Mannschaft sehr brav gespielt und sich den Titel verdient", sagt er.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Vom zehnten Platz Schritt für Schritt ganz nach vorne

Der Blick auf die Saison zeigt genau den Verlauf, den Bejerita beschreibt. Nach der ersten Runde lag ESV Keyif Krems noch auf Rang zehn, nach Runde zwei auf Platz sechs, danach ging es aber schnell nach oben. Schon wenige Wochen später war die Mannschaft ganz vorne dabei, ab Runde sechs stand sie erstmals an der Spitze. In den folgenden Wochen blieb Krems praktisch ständig in der Spitzengruppe, meist auf Rang eins oder zwei, ehe das Team sich in der Schlussphase wieder ganz oben festsetzte. Aus einem verhaltenen Start wurde damit eine sehr konstante Saison, in der der Tabellenführer über lange Strecken geliefert hat und am Ende auch nichts mehr anbrennen ließ.

Der Endspurt passte, die Mannschaft stand im Mittelpunkt

Gerade die letzten Spiele passen gut zu diesem Gesamtbild. Krems gewann 2:1 bei USV St. Andrä-Wördern, feierte danach ein 8:1 gegen SK Tulbing, musste gegen SC Traismauer zwar einen Rückschlag hinnehmen, antwortete darauf aber mit einem 4:0 gegen SC Hadersdorf und dem 6:4 zum Abschluss bei SV Zwentendorf. Bejerita hebt dabei bewusst keinen Einzelnen hervor. Auf die Frage nach auffälligen Spielern sagt er klar: "Die ganze Mannschaft. Keine einzelnen Spieler." Das ist auch die Linie, mit der er den Titel erklärt. Nicht ein Spieler allein, sondern der gemeinsame Lauf über viele Wochen habe den Unterschied gemacht. Den Respekt für die Konkurrenz spricht er trotzdem offen aus: "Besonders beeindruckt hat mich eigentlich Hadersdorf. Die haben eine super Rückrunde gemacht."

Im Sommer übernimmt Günther Meier, Bejerita bleibt an Bord

Still wird es beim Meister trotzdem nicht. Auf der Trainerbank steht eine Veränderung bevor, denn Bejerita wird die Rolle wechseln. "Wir werden einen neuen Trainer haben, Günther Meier, ab der nächsten Saison. Ich werde weitermachen als sportlicher Leiter", erklärt er. Gleichzeitig macht er klar, dass es im Kader ebenfalls Bewegung geben wird, ohne schon Details preiszugeben: "Es wird einige Abgänge, einige Zugänge geben, aber ich will keine Namen nennen." Immerhin ist die Lage personell entspannt, denn vor der Sommerpause gibt es keine Ausfälle. "Wir haben keine Verletzten. Alle sind gesund", sagt Bejerita. Der Meister geht damit ruhig in die nächsten Wochen, personell noch ohne große Details, aber mit einer klaren sportlichen Richtung nach einer Saison, die aus Sicht des Vereins völlig verdient ganz oben geendet hat.