In der 2. Klasse Wachau/Donau ist SV Zwentendorf mit einem 3:1 gegen SC Hadersdorf in die neue Saison gestartet. Trainer Ronald Jirout sprach danach von einer Partie auf Augenhöhe, sah seine Mannschaft aber verdient vorne. Der Grund lag für ihn vor allem im Timing: „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen“, sagte der Trainer und brachte damit den Verlauf der ersten Runde ziemlich genau auf den Punkt.

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Ronald Jirout machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, wie er die 90 Minuten einordnete. „SV Zwentendorf ist der verdiente Sieger einer Partie auf Augenhöhe“, sagte der Trainer. Genau dieser Satz passt gut zum Spielverlauf, denn auf der einen Seite sprach Jirout von einem engen Match, auf der anderen Seite verwies er auf jene Momente, in denen seine Mannschaft da war. Schon in der 6. Minute brachte Marcel Török den SV Zwentendorf mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Leonardo Batista in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:0 nach. Damit nahm der SV Zwentendorf nicht nur eine Führung mit in die Kabine, sondern setzte laut Jirout eben auch die Tore zu Zeitpunkten, die für den weiteren Verlauf besonders wichtig waren.
Dass Ronald Jirout den Sieg nicht nur am Ergebnis festmachte, sondern an der Art, wie die Treffer gefallen sind, zog sich durch seine Aussagen. „Der entscheidende Moment für den Sieg war, dass wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen haben“, sagte er. Den Start zum 1:0 beschrieb er als Umschaltmoment nach Ballgewinn im Mittelfeld, gefolgt von schnellem Spiel in die Spitze. Einen weiteren wichtigen Treffer schilderte er als Kombination von links nach rechts, mit Pass in den Strafraum und einem überlegten Abschluss. Nach dem Seitenwechsel kam SC Hadersdorf durch Rene Popp in der 70. Minute auf 2:1 heran, doch der SV Zwentendorf ließ die Antwort nicht lange warten. Nur sechs Minuten später stellte Damien Uche Panashe Enidom auf 3:1 und sorgte damit wieder für klare Verhältnisse.
In der Analyse nach dem Auftaktsieg hob Ronald Jirout vor allem eine Sache hervor, die seiner Mannschaft schon in der ersten Runde geholfen hat. „Besonders gut funktioniert hat der Teamgeist“, sagte der Trainer. Gleichzeitig beließ er es nicht beim Lob, sondern sprach auch offen an, wo der SV Zwentendorf noch zulegen muss. „Luft nach oben ist noch im Bereich Umschaltspiel und Chancenauswertung“, erklärte Jirout. Auch über den Gegner fand er klare und respektvolle Worte. „Für mich ist SC Hadersdorf einer der Top-Favoriten für den Meistertitel der 2. Klasse Wachau/Donau. Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die sehr viel mit weiten Bällen agiert und in der Offensive sehr viel Potenzial hat.“ Umso mehr wertete er den gelungenen Start. Diskussionen über strittige Szenen gab es für ihn übrigens nicht: „Meiner Meinung nach gab es nicht wirklich Entscheidungen, über die man diskutieren kann. Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Mit drei Punkten zum Auftakt steht der SV Zwentendorf nach Runde eins jedenfalls dort, wo man gerne in eine Saison startet.