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„Das 1:0 hat uns gelöster gemacht“: Langenrohr II belohnt klare Überlegenheit mit 3:0

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Langenrohr II
USV Furth

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat Langenrohr II am Sonntag gegen den USV Furth einen klaren 3:0-Heimsieg gefeiert. Das Ergebnis war aus Sicht von Trainer René Schilcher verdient, obwohl sich seine Mannschaft trotz vieler Spielanteile lange schwertat, zu guten Abschlüssen zu kommen. Den Ausschlag gab für ihn das 1:0, weil seine Elf danach im Angriff deutlich gelöster wirkte und die Partie Schritt für Schritt auf ihre Seite zog.

Mehrere Fußbälle auf Rasen

Foto: Pixabay

Viel Ballbesitz, aber erst spät die Belohnung

Langenrohr hatte von Beginn an mehr vom Spiel und bestimmte die Partie über weite Strecken. Wirklich leicht machte es sich der Gastgeber damit aber nicht, denn vor dem Tor fehlte zunächst die letzte Klarheit. Schilcher brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Wir hatten von Beginn an viel mehr Spielanteile als der Gegner, haben uns aber wieder schwergetan, zu Torchancen zu kommen." Erst in der 31. Minute ging Langenrohr durch Andreas Zottl mit 1:0 in Führung. Mit diesem knappen Vorsprung ging es auch in die Pause, obwohl die Hausherren das aktivere Team geblieben waren.

Das 1:0 brachte die Lockerheit zurück

Nach dem Seitenwechsel blieb Langenrohr am Drücker, und diesmal bekam die Überlegenheit auch deutlicheren Ausdruck auf der Anzeigetafel. In der 58. Minute legte Julian Hochenthanner das 2:0 nach, ehe Niklas Hollerer in der 85. Minute den Endstand herstellte. Für Schilcher war vor allem der erste Treffer der Türöffner: "Das 1:0 war sicherlich der wichtigste Moment. Dann waren wir einfach lockerer und gelöster im Angriffsspiel." Dass nicht jede Aktion sauber zu Ende gespielt wurde, verschwieg der Trainer trotzdem nicht. "Die Möglichkeiten, die wir herausgespielt haben, konnten wir aus dem Spiel heraus nicht verwerten. Die ersten zwei Treffer waren eher Zufall, aber trotzdem höchst verdient", sagte er.

Spielkontrolle da, im letzten Drittel noch Luft nach oben

Gerade in dieser Mischung aus klarer Kontrolle und noch ausbaufähigem Offensivspiel sah Schilcher den wichtigsten Punkt des Nachmittags. "In den ersten beiden Dritteln waren wir sehr gut und sehr spielbestimmend. Im letzten Drittel müssen wir einfach kreativer sein", meinte der Langenrohr-Coach. Über die Further sagte er: "Der Gegner hat brav gekämpft und dagegengehalten, aber wir waren an diesem Tag mindestens eine Klasse stärker." Diskussionen abseits des Sportlichen gab es für ihn keine, auch mit der Leistung des Unparteiischen war er einverstanden. Für Langenrohr stehen damit nach vier Runden sechs Punkte zu Buche, und das 3:0 liefert vor allem die Bestätigung, dass die Mannschaft das Spiel kontrollieren kann, nun aber konsequenter zu klaren Chancen kommen will.

2. Klasse Wachau/Donau: Langenrohr II : USV Furth - 3:0 (1:0)

  • 85
    Niklas Hollerer 3:0
  • 58
    Julian Hochenthanner 2:0
  • 31
    Andreas Zottl 1:0