In der 2. Klasse Wachau/Donau hat USV St. Andrä-Wördern gegen SG Haitzendorf/Grafenwörth II mit 3:1 gewonnen. Trainer Faiz Bedzeti sprach nach einer torreichen ersten Hälfte von einem verdienten Erfolg, obwohl seiner Mannschaft das schwere Freitagspiel noch anzumerken war. Ausschlaggebend waren für ihn vor allem Einsatz und Wille, dazu habe sein Team die Partie über weite Strecken im Griff gehabt.

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Die Grundlage für den Heimsieg legten die Gastgeber in einer ersten Hälfte, in der sich fast alles Entscheidende abspielte. Schon nach 16 Minuten brachte Dragan Radosavljevic St. Andrä-Wördern mit 1:0 nach vorne. Die Antwort der Gäste folgte aber in der 28. Minute, als Jonasz Piekos zum 1:1 ausglich. Für Bedzeti war genau dieses Gegentor der einzige Makel eines sonst kontrollierten Auftritts. „Eigentlich haben wir über neunzig Minuten das Spiel im Griff gehabt. Leider ist das Gegentor blöd gefallen, aber im Endeffekt war der 3:1-Sieg in der Höhe und vom gesamten Spiel her in Ordnung“, sagte der Trainer. Noch vor der Pause stellte der USV die Weichen dann wieder klar auf Sieg: Deniz Erdogan traf in der 41. Minute zum 2:1 und legte in der 44. Minute auch noch das 3:1 nach.
Dass seine Mannschaft nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht den Faden verlor, war für den Heimtrainer kein Zufall. Bedzeti hatte schon früh das Gefühl, dass die Partie in die richtige Richtung laufen würde. „Von Anfang an. Wir haben gut gespielt. Wir wussten, dass wir mehr tun müssen“, erklärte er. Dabei wollte er den Gegner trotz dessen Tabellenlage ausdrücklich nicht kleiner machen, als er ist. Haitzendorf/Grafenwörth II sei „eine gute, kompakte Mannschaft über neunzig Minuten“ gewesen, später sprach er auch von einer „guten jungen Mannschaft“. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass seine Spieler gerade an einem Abend mit Vorbelastung dagegenhielten. „Man hat uns angemerkt, dass wir am Freitag ein schweres Spiel hatten, in dem wir ein sehr hohes Tempo gegangen sind“, sagte Bedzeti. Gerade deshalb gefiel ihm, dass seine Mannschaft „alles in die Waagschale geworfen“ habe. Dazu kam für ihn, dass St. Andrä-Wördern den Gegner zu Fehlern zwang.
Im zweiten Durchgang kamen keine weiteren Tore mehr dazu, doch genau das passte zur Einschätzung des Trainers. St. Andrä-Wördern musste nach der starken Schlussphase vor der Pause nicht mehr nachlegen, sondern den Vorsprung sauber über die Zeit bringen. Bedzeti sah darin einen souveränen Auftritt seiner Mannschaft. „Im Großen und Ganzen haben das die Jungs souverän runtergespielt“, sagte er. Die größte Stärke machte er dabei klar am Einsatz fest: „Der Einsatz, ganz klar. Der Kampfwille war da. Spielerisch haben wir uns teilweise schwergetan, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.“ Ganz ohne kritischen Blick wollte er den Abend trotzdem nicht abhaken. „Verbesserungspotenzial sieht man immer überall“, meinte Bedzeti, verband das aber sofort mit einem Kompliment an sein Team. Dazu kam aus seiner Sicht ein ruhiger Rahmen, denn „es gab gar keine strittigen Szenen und der Schiedsrichter hat eine sehr gute Partie gepfiffen“. Mit dem Heimsieg bleibt der USV im oberen Tabellenbereich gut dabei.