In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal meldet sich SV Lichtenau nach einem intensiven Heimauftritt gegen USV Kirchschlag/Waldv. mit klarer Ansage zurück: Ein zweikampfbetonter Beginn, hohes Tempo – und am Ende ein deutlicher 5:1-Heimsieg. Trainer Gerald Schnait spricht von einem körperlichen Start „auf der Kippe“, ehe seine Elf mit einem schnellen 2:0 die Richtung vorgab. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 geriet Lichtenau kurz ins Wanken, fand jedoch rasch den Zugriff wieder, agierte zielstrebig – zweimal über die Flügel mit scharfem Stanglpass – und brachte die Partie souverän nach Hause. „Hat funktioniert – war eine gute Partie“, so Schnait, der das „gelungene Fußballwochenende“ auch dank der drei Punkte der U 23 hervorhob.

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„Am Anfang war es sehr zweikampfbetont und körperlich – wie üblich in Kirchschlag. Nach den ersten zwei Toren ist es für uns leichter gelaufen“, ordnete Schnait den Start ein. Den kurzen Wackler nach dem Anschluss beschrieb er so: „Nach dem 2:0 haben wir uns eine Zeit zu sicher gefühlt. Dann hat Kirchschlag das 2:1 gemacht, da wurden wir kurz nervös. Wir haben uns aber gefangen und wieder besseren Zugriff aufs Spiel bekommen.“
Lichtenau setzte in der Offensive klare Akzente über die Außenbahnen: Zwei Treffer fielen nach sauber vorgetragenen Flügelangriffen und scharfem Stanglpass. Die Torfolge: Das 1:0 resultierte aus einem Eigentor von Mario Blabensteiner, Lukas Höllriegl erhöhte auf 2:0. Für die Gäste verkürzte Christopher Hick auf 2:1. Noch vor der Pause stellte Moritz Martin auf 3:1, nach Wiederbeginn legte er das 4:1 nach. In der 91. Minute setzte Manuel Rauscher den Schlusspunkt zum 5:1.
Standards spielten laut Schnait nur eine Nebenrolle: „Freistöße oder andere Standards waren nicht so relevant. Es gab ein paar Ecken mit Chancen auf beiden Seiten.“ Für Diskussionen sorgte eine Millimeterentscheidung nach einer Lichtenau-Ecke: „Ein Tor war auf der Kippe. Laut Schiedsrichter war der Ball nicht ganz über der Linie – er sprang von der Stange auf die Torlinie. Das war ein Kopfball unseres Kapitäns.“ Die Intensität blieb bis zum Ende hoch: „Wir hatten eine gute Vorbereitung und konnten mit voller Bank ohne Qualitätsverlust wechseln.“ Für die nächsten Wochen gibt Schnait die Richtung vor: „In der Defensive muss man immer arbeiten. Die Zweikampfstärke wollen wir beibehalten und offensiv spielerisch lösen. Die Effizienz war heute gut – die wollen wir mitnehmen.“