In der 2. Klasse Waldviertel Zentral blickt Reinhard Höfler, Sektionsleiter von USV Windigsteig, auf eine erste Saisonhälfte mit vielen Aufs und Abs zurück. Nach einer Serie wechselhafter Auftritte steht der Verein aktuell auf Rang zwölf der Tabelle – punktgleich mit USV Allentsteig und nur knapp vor der roten Laterne. In den letzten fünf Partien gelangen den Windigsteigern lediglich drei Punkte, der einzige Sieg zuletzt kam beim Erfolg gegen UFC Langschlag. Die jüngsten Ergebnisse – unter anderem deutliche Niederlagen gegen SV Eibenstein, USC Rappottenstein und UFC Arbesbach – spiegeln die durchwachsene Phase wider, die Höfler im Gespräch als „nicht einfach“ beschreibt.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„Der Saisonverlauf war durchwachsen“, so Höfler. „Nach einem guten Spiel folgten meistens wieder zwei schlechtere.“ Diese Einschätzung bringt die Lage auf den Punkt: mehrere klare Niederlagen, aber auch einzelne Lichtblicke. Besonders der Auswärtssieg in Langschlag zeigte, dass die Mannschaft das Potenzial besitzt, in der Liga zu bestehen.
Zuvor setzte es allerdings eine klare Niederlage gegen Groß-Siegharts und ähnliche Rückschläge, die verhinderten, dass Windigsteig an Stabilität gewann. Der Tabellenverlauf belegt den Trend: Nach einem soliden Saisonstart im vorderen Mittelfeld rutschte das Team bis Runde 13 auf Rang zwölf ab.
Erheblich erschwert wird die Situation laut Höfler durch eine angespannte Personallage. „Wir haben zurzeit viele angeschlagene Spieler und vom letzten Jahr noch drei Kreuzbandrisse, und davon kommt nur einer zurück“, erklärt er. Der Kader wurde zudem umgebaut: „Wir haben zwei Spieler abgegeben und dafür zwei neue geholt.“ Mit deren Einstand zeigt sich der Sektionsleiter zufrieden: „Menschlich sind sie voll in Ordnung, sportlich passt es auch.“
Im Umfeld des Vereins herrscht laut Höfler trotz der dürftigen Punktausbeute eine solide Stimmung, wenngleich er einräumt: „Die Trainingsbeteiligung könnte besser sein.“ Strukturelle oder personelle Änderungen im Betreuerteam stehen aktuell nicht an, und auch sportlich hält man an den eingeschlagenen Wegen fest. Über gegnerische Mannschaften möchte Höfler nicht sprechen – der Fokus liegt klar auf dem eigenen Team.
Sein Fazit fällt knapp, aber deutlich aus: „Es ist nicht alles so schlecht aber ausbaufähig.“ Nun gilt es, die Winterpause zu nutzen, um das Team zu stabilisieren, verletzte Spieler zurückzuführen und die positiven Ansätze zu verstärken. Mit besserer Trainingsbeteiligung und mehr Konstanz will Windigsteig im Frühjahr sich dem Mittelfeld annähern.