Spielberichte

Andreas Goldnagl (Sportlicher Leiter UFC Rastenfeld): 'Wir wollten den Sieg einfach mehr'

UFC Rastenfeld
USC Rappottenstein

In der 2. Klasse Waldviertel Zentral drehte der UFC Rastenfeld gegen den USC Jungwirth Rappottenstein nach zweimaligem Rückstand ein intensives Spiel und gewann spät 3:2. Die Gastgeber liefen zweimal einem Tor hinterher, gaben aber nie auf und setzten in der Schlussphase den entscheidenden Stich. Für Sportchef Andreas Goldnagl war das 2:2 der Knackpunkt. Er hob Kampf, viele gewonnene Zweikämpfe und provozierte Fehler des Gegners hervor – und sprach von einem Sieg des Willens.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Rastenfeld antwortet zweimal und schlägt spät zu

Die Ausgangslage vor dem Spiel war nicht gerade "rosig". Auf gleich 3 Stammspieler, Benjamin Gattinger, Philipp Bernhard und Zeller Julian musste man verzichten. Das Spiel begann mit einem frühen Dämpfer für Rastenfeld: Nach 16 Minuten stellte Martin Repa mit der ersten Chance für Rappottenstein auf 0:1. Die Heimelf ließ sich davon nicht aus der Bahn bringen, suchte weiter den Weg nach vorne und erarbeitete über das ganze Spiel „viele Chancen“. Kurz vor der Pause fiel der verdiente Ausgleich, als Vojtech Nevola in der 42. Minute zum 1:1 traf – mit diesem Resultat ging es in die Kabinen. Nach Wiederbeginn mussten die Gastgeber erneut schlucken: Wieder war es Repa, der in Minute 60 das 1:2 markierte. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld wurde der Ball immer länger und länger und Repa war zur Stelle. Rastenfeld blieb trotzdem am Drücker, zwang den Gegner zu Fehlern und wurde belohnt. Frantisek Sedlacek glich in der 78. Minute zum 2:2 aus, ehe Adam Novak mit einem Alleingang in der 88. das 3:2 fixierte. Er dribbelte zwei Verteidiger aus und ließ auch den Tormann schlecht aussehen, spielte auch diesen aus und lupfte den Ball dann über die zurückgeeilten Verteidiger ins Tor.

Goldnagl lobt Kampf und erklärt das 2:2 über außen

Wie sich die Wende erklären lässt, machte Andreas Goldnagl im Gespräch klar. „Der entscheidende Moment war für mich unser 2:2“, betonte der Sportliche Leiter. Die Entstehung beschrieb er so: „Wir haben über die Außenbahn gut kombiniert, der Stanglpass kam in den Rückraum, der Ball wurde kurz angenommen und sehenswert ins lange Eck gehoben.“ Dazu passte sein Gesamtfazit: „Wir haben über das ganze Spiel viele Chancen kreiert, sind gut gestanden und haben den Gegner immer wieder zu Fehlern gezwungen.“ Besonders hob er den Charakter hervor: „Sehr gut funktioniert hat die Kampfbereitschaft von jedem Einzelnen. Wir haben sehr viele Zweikämpfe gewonnen und viele Fouls des Gegners provoziert.“ Rastenfeld blieb dran – und traf genau dann, als es am meisten wehtat.

Respekt für Repa – und was der Sieg bedeutet

Auch zum Gegner fand Goldnagl klare, respektvolle Worte. „Wenn der Ball zu ihrem Stürmer Repa kam, hat er ihn gut behauptet; wir haben ihn meist gedoppelt, aber er hat beide Tore geschossen, weil wir da ein bisschen zu weit gestanden. Für die Gastgeber ist es ein Sieg, der Rückenwind gibt: „Wir haben einfach mehr gekämpft und wollten den Sieg mehr als der Gegner.

2. Klasse Waldviertel Zentral: Rastenfeld : Rappottenstein - 3:2 (1:1)

  • 88
    Adam Novak 3:2
  • 78
    Frantisek Sedlacek 2:2
  • 60
    Martin Repa 1:2
  • 42
    Vojtech Nevola 1:1
  • 16
    Martin Repa 0:1