In der 2. Klasse Waldviertel Zentral setzte sich der UFC Arbesbach am Freitagabend mit 8:0 gegen den UFC Rastenfeld durch – zur Pause stand es bereits 5:0. Ein frühes Tor nach einer Standardsituation gab die Richtung vor, danach lief der Ball flüssig durch die Arbesbacher Reihen. Jakub Sipek traf dreimal, dazu reihten sich Josef Madl, Julian Lichtenwallner (2) und Moritz Pfeiffer ein; ein Eigentor sorgte für den siebenten Streich. Trainer Stefan Eichhorn sprach von „neunzig Minuten klarer Überlegenheit“.

Foto von Alfonso Scarpa auf Unsplash
Arbesbach erwischte den perfekten Start. Nach wenigen Minuten lag der Ball bereits im Netz – in der 7. Minute stellte Josef Madl auf 1:0, und das nach einer Standardsituation, die der Hausherr sauber ausnutzte. „Das schnelle Tor aus einem Standard hat uns wieder sehr geholfen“, sagte Stefan Eichhorn. Der UFC blieb am Drücker: Jakub Sipek erhöhte in Minute 12 auf 2:0, Julian Lichtenwallner legte in der 18. Minute das 3:0 nach. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, so Eichhorn, „war mir klar, dass das heute ziemlich hoch ausfallen kann“. Kurz vor der Pause schnürte Sipek mit dem 4:0 (42.) seinen Doppelpack, Moritz Pfeiffer setzte in der 44. Minute das 5:0 drauf. „Zur Halbzeit war die Partie entschieden, wir haben das sehr kontrolliert gespielt“, erklärte der Coach, der zu diesem Zeitpunkt mit dem Auftreten „sehr zufrieden“ war.
Nach dem Seitenwechsel blieb Arbesbach das aktivere Team und zog seinen Plan weiter durch. „Wir haben uns vorgenommen, mit Spaß Fußball zu spielen, den Ball mit wenigen Kontakten laufen zu lassen und geduldig auf die Lücken zu warten – vor allem über die Flügel mit Tempo. Das hat sehr gut funktioniert“, beschrieb Eichhorn die Idee hinter dem Auftritt. Folgerichtig traf Sipek in der 54. Minute zum 6:0 und schnürte damit den Dreierpack. In der Schlussphase erhöhte ein unglückliches Eigentor von Maik Bauer (80.) auf 7:0, ehe Lichtenwallner in der 86. Minute den 8:0-Endstand fixierte. „Wir waren über neunzig Minuten klar überlegen, gefühlt mit achtzig Prozent Ballbesitz, und haben das bis zum Schluss sauber fertig gespielt“, sagte Eichhorn. Weil das Spiel einseitig verlief, blieb es auch ein ruhiger Abend für den Unparteiischen: „Der Schiedsrichter hat seine Sache gut gemacht, das war ein faires Spiel.“
Bei aller Deutlichkeit vergaß der Arbesbach-Trainer den Gegner nicht. „Man muss fair sagen: Rastenfeld war personell nicht top besetzt, zwei Schlüsselspieler haben gefehlt. Das hat uns in die Karten gespielt. Und zu Hause tun wir uns generell ein bisschen leichter“, ordnete Eichhorn ein. Er nutzte die klare Pausenführung, „um ein paar Spieler zu schonen und zu wechseln“, ohne dass der Rhythmus litt. Zufrieden ist der Coach vor allem mit der Haltung: „Die Jungs nehmen das an.“ Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorne: „Wir stecken in einem Entwicklungsprozess mit vielen jungen Spielern. Wir müssen am ersten Kontakt arbeiten, mehr kommunizieren, die Laufwege noch intensiver forcieren und in den Abschlüssen sauberer werden. Wir haben Arbeit ohne Ende, aber es macht richtig Spaß.“ In der Tabelle steht Arbesbach nach Runde 24 mit 48 Punkten auf Rang zwei, Rastenfeld hält bei 17 Zählern. Für den Endspurt heißt das: den Schwung vom Kantersieg mitnehmen – und weiter Woche für Woche zulegen.