In der 2. Klasse Waldviertel Zentral musste der UFC AMON Langschlag gegen den Tabellenführer SC Pfaffenschlag eine 0:3-Heimniederlage hinnehmen. Nach gutem Start übernahmen die Gäste vor der Pause das Kommando und gingen durch Jonas Bauer in Führung. Nach dem Wechsel kam Langschlag mit Schwung, ließ Chancen liegen – Tomas Batrla entschied die Partie mit einem späten Doppelpack. Trainer Dominik Hinterndorfer ärgerte sich vor allem über Gegentore nach Standards.

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Langschlag legte mutig los und fand früh zur Partie, ehe der Favorit aus Pfaffenschlag Schritt für Schritt die Zügel in die Hand nahm. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und hatten gleich eine große Chance“, schilderte Trainer Dominik Hinterndorfer. „Dann hat die Qualität von Pfaffenschlag durchgeschlagen, die haben die erste Halbzeit klar dominiert. Wir hätten vor der Pause noch zwei, drei Tore kriegen können.“ Konsequenz dieser Druckphase: In Minute 27 stellte Jonas Bauer auf 0:1 und gab dem Spiel die Richtung vor. Bis zum Pausenpfiff blieb Pfaffenschlag das aktivere Team, Langschlag fand zwar Entlastung, musste sich beim Halbzeitstand von 0:1 aber eingestehen, dass der Tabellenführer mehr vom Spiel hatte.
Nach Wiederbeginn kam Langschlag deutlich verbessert aus der Kabine. „Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen, haben Druck gemacht und auch unsere Chancen gehabt. Da haben wir leider die Tore nicht gemacht“, so Hinterndorfer. Genau in diese Phase hinein erhöhte Pfaffenschlag: Tomas Batrla nutzte in der 67. Minute seine Möglichkeit zum 0:2. Langschlag blieb bemüht, doch die Effektivität lag klar bei den Gästen. Spät folgte die Entscheidung, erneut durch Batrla zum 0:3 (85.). Besonders ärgerlich für die Hausherren: „Es ist wieder ein Standardtor zum 3:0, so etwas muss man vermeiden. Beim 1:0 rutscht ein Freistoß durch und kullert ins lange Eck. Das darf nicht passieren“, ärgerte sich der Trainer über die Gegentreffer nach ruhenden Bällen.
In der Analyse blieb Hinterndorfer klar und fair: „In der ersten Halbzeit sind wir mit dem Druck nicht klargekommen, den Pfaffenschlag ausgeübt hat.“ Gegen den Spitzenreiter, der mit 60 Punkten die Tabelle anführt, wog das besonders schwer. Positiv wertete er den Auftritt nach der Pause: „In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen was geändert und sind gut rausgekommen.“ Genau dort will Langschlag ansetzen: mehr Konsequenz im Abschluss und mehr Aufmerksamkeit bei Standards. Das 0:3 gegen starke Gäste ist am Ende deutlich, spiegelt aber auch eine Partie wider, in der Langschlag lange im Spiel blieb – bis Pfaffenschlag seine Chancen eiskalt nutzte und die Gastgeber letztlich ohne Punkte ließ.