In der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat UFC AMON Langschlag den Tabellenführer USV Windigsteig mit 2:0 bezwungen und sich damit bis auf einen Punkt angenähert. Trainer Dominik Hinterndorfer führte den Heimsieg vor allem auf Einsatz, Zweikampfstärke und einen klar umgesetzten Matchplan zurück. Nach einem 0:0 zur Pause machte Langschlag in einer über weite Strecken engen Partie durch David Kitzler und Jakub Jan Cembala den Unterschied.

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Die Partie entwickelte sich genau so eng, wie es das 0:0 zur Pause schon andeutete. Hinterndorfer sagte später, er habe in der Kabine klar ausgesprochen: "Wer das 1:0 macht, wird wahrscheinlich als Sieger vom Platz gehen." Genau dieses Gefühl zog sich durch das gesamte Spiel. Vieles lief über Intensität, über enge Zweikämpfe und darüber, wer in diesen Phasen konsequenter blieb. Langschlag investierte nach Einschätzung des Trainers vom Anpfiff weg enorm viel. "Wir haben von Anfang bis zur letzten Minute so viel investiert. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft", sagte er. Erst in der 55. Minute fiel dann die Erlösung, als David Kitzler das 1:0 erzielte und den Gastgebern damit in dieser ausgeglichenen Begegnung den entscheidenden Vorteil verschaffte.
Dass Langschlag am Ende die drei Punkte behielt, war für den Trainer kein Zufall. "Wir haben einen klaren Matchplan gehabt", sagte Hinterndorfer und erklärte auch, worauf der Schwerpunkt gegen Windigsteig lag. Die Schlüsselspieler des Gegners sollten so gut wie möglich aus dem Spiel genommen werden. Gleichzeitig wollte seine Mannschaft über die Flügel zu Möglichkeiten kommen. "Wir haben schnelle Flügel, die super in Form sind, wir haben ein gutes Konterspiel", sagte der Coach. Dazu kamen genau jene Basics, die er mehrfach hervorhob: "das Zweikampfverhalten, die Laufbereitschaft, miteinander kämpfen, alles am Platz lassen." Für Hinterndorfer ist genau das derzeit die große Stärke seiner Mannschaft, weil Langschlag dadurch als Kollektiv schwer zu bespielen ist.
Nach dem 1:0 war die Partie aus Sicht der Hausherren noch lange nicht entschieden. Hinterndorfer sprach von einer kleinen Erlösung, betonte aber ebenso, dass seine Mannschaft nicht abschalten durfte. Windigsteig machte in dieser Phase Druck, Langschlag hielt nach den Worten des Trainers "sehr gut dagegen" und verteidigte leidenschaftlich. Als Jakub Jan Cembala in der 83. Minute auf 2:0 stellte, war das ein weiterer ganz wichtiger Moment in einem bis dahin offenen Spiel. Gerade deshalb gefiel dem Trainer, dass seine Elf auch danach nicht nachließ. Er wusste, wie heikel ein mögliches 2:1 in den letzten Minuten geworden wäre, und sah seine Mannschaft bis zum Ende konzentriert und konsequent bei der Arbeit.
Entsprechend deutlich fiel das Lob des Trainers nach dem Schlusspfiff aus. "Hut ab vor der Leistung, die wir jede Woche abrufen", sagte Hinterndorfer und sprach von einer spürbaren Steigerung seiner Mannschaft. Sie wachse miteinander, lerne aus Fehlern und bringe derzeit genau jene positive Stimmung auf den Platz, die auch schwierigere Phasen auffange. Diskussionen abseits des Sportlichen sah er kaum. Mit dem 2:0 über den Spitzenreiter setzte die Mannschaft in Runde vier jedenfalls ein klares Zeichen und bleibt in der Tabelle ganz vorne dran.