Nach der Hinrunde befindet sich der FC Mönichkirchen auf dem vorletzten Tabellenrang der 2. Klasse Wechsel. Nach 11 Spielen konnte die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Renner durch zwei Siege sechs Punkte sammeln. Mit 37 Gegentoren ist die Defensive des FC Mönichkirchen die schlechteste der Liga. Trainer Renner und seine Mannschaft werden die Wintervorbereitung nutzen, um sich ausgiebig auf die Rückrunde vorzubereiten. Man möchte diese Saison versöhnlich abschließen, mehr Punkte als in der Hinrunde sammeln und versuchen, in der Tabelle Plätze gutzumachen.
Cheftrainer Renner gibt einen Einblick in die Gefühlslage innerhalb des Vereins: „Die Stimmung im Verein ist trotzdem gut. Meine Stimmung ist nicht gut, weil ich und die Mannschaft mit sechs Punkten absolut nicht zufrieden sind. Ich sage, dass die Stimmung positiv sein muss, weil wir mehr Punkte machen wollen. Dementsprechend werden wir uns auf die Rückrunde vorbereiten.“
Nach einer schwierigen Hinrunde geht Trainer Renner in die Analyse: „Negativ ist, dass wir in jedem Spiel mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatten. Dadurch, dass wir einen relativ kleinen Kader haben, konnten wir die Ausfälle in fast keinem Match kompensieren. Dementsprechend haben wir auch Selbstvertrauen verloren und so sind die Ergebnisse zustande gekommen. Was nicht positiv ist, ist, dass wir in manchen Spielen abgeschossen wurden. Was absolut nicht notwendig war, weil man sich nie aufgeben darf. Egal, wie viel es steht, man muss immer dagegen halten und das haben wir nicht gemacht. Wir müssen auf jeden Fall unser Defensivverhalten ändern. Wir müssen schauen, dass wir als Mannschaft verteidigen und dass wir die vier hinten nicht verhungern lassen. Daran müssen wir arbeiten.“
Über mögliche Transferbewegungen äußert sich Trainer Renner folgendermaßen: „Nein, wir sind eigentlich fertig. Wir haben Luka Kurecki abgegeben und dafür zwei slowakische Spieler geholt. Einen Mittelfeldspieler und einen defensiven Sechser, damit wir in der Defensive etwas kompakter werden. Diese Spieler sind Matej Klokner und Michal Dugovic. Mit ihnen haben wir es ganz gut erwischt. Sie kommen auch ein Mal in der Woche zum Training. Sie werden auch wirklich die Mannschaft kennen und ich glaube, dass das eine positive Entwicklung ist.“
Vor dem Start der Wintervorbereitung gibt Renner ein Update über die Verfügbarkeit seiner Spieler: „Grundsätzlich waren alle fit, aber jetzt ist mir wieder ein junger Mönichkirchner ausgefallen. Er hatte über den ganzen Herbst eine Sprunggelenksverletzung. Er hat in der Halle ein bisschen etwas gemacht und jetzt hat er mir geschrieben, dass die Verletzung wieder Akut geworden ist und er eine Schiene trägt. Ich weiß nicht, wie lange er ausfällt. Gestern habe ich erfahren, dass Bastian Sinnreich vor ein paar Jahren eine Schulteroperation hatte und jetzt die Platte aus der Schulter herausbekam. Er darf jetzt zwei bis drei Monate mindestens keinen Kontaktsport machen, das heißt, er fällt mindestens die ganze Vorbereitung aus. Wie es dann mit der Meisterschaft aussieht, weiß ich noch nicht. Also haben wir schon wieder zwei Langzeitausfälle. Es ist eben so. Da kann man nichts machen.“
Der Cheftrainer erklärt, wie man sich auf die Rückrunde vorbereiten wird: „Wir werden 3 Mal in der Woche trainieren und ein Match haben. Wir starten am 2. Februar. Montags werden wir wahrscheinlich immer im Turnsaal in Aspang sein. Mittwoch und Freitag kann ich noch wenig sagen. Es kommt auf die Wetterlage an, ob wir auf den Platz in Mönichkirchen gehen können. Ich befürchte, dass wir viele Laufeinheiten absolvieren werden. Und ein Trainingslager in Boric haben wir auch noch vom 12. bis 15. März. Da sollte die Mannschaft dann noch den letzten Feinschliff bekommen.“
Andreas Renner gibt ganz eindeutig vor, was er mit der Mannschaft in der Rückrunde erreichen möchte: „Wir wollen mehr Punkte als in der Hinrunde holen und weniger Gegentore kassieren. Wir wollen schauen, dass wir den ein oder anderen Platz gutmachen. Natürlich muss man aufpassen, dass man nicht auf den letzten Platz zurückfällt. Puchberg war auch auf dem Transfermarkt tätig. Es wird uns niemand etwas schenken. Wir müssen hart arbeiten und jedes Match hart erkämpfen. Wir müssen schauen, dass wir zu unseren Punkten kommen.“