Im Duell der 2. Klasse Wechsel zwischen ATSV Puchberg und ASK Ternitz stellte Torwart-Trainer Thomas Ramser die Inhalte über die Schlagzeilen: Das Heimteam habe den Spielplan exakt umgesetzt und die taktische Disziplin über 90 Minuten hochgehalten. Puchberg diktierte das Tempo, Ternitz setzte einzelne Nadelstiche, scheiterte jedoch an einer wachen Defensive und einem sicheren Rückhalt. Die Botschaft des Trainerteams aus Puchberg lautet: Disziplin, Klarheit, Zusammenhalt, Teamplay.

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Torwarttrainer Ramser fasste den Spielfluss nüchtern zusammen: eine starke erste Hälfte der Hausherren, gefolgt von einem druckvollen Start nach der Pause. Puchberg bestimmte die Abläufe, ließ den Ball in den entscheidenden Zonen laufen und agierte aus einem kompakten Grundgerüst heraus. Die Räume waren sauber besetzt, das Momentum kippte früh auf die Seite der Gastgeber – und das Muster hielt auch nach Wiederbeginn. Die Partie hatte Intensität, blieb aber weitgehend fair; Puchberg nahm die direkten Duelle robust an und gewann daraus zusätzliche Stabilität. Die Spielkontrolle lag über weite Strecken klar bei der Heimmannschaft.
Auch in der Chancenverteilung blieb die Linie erkennbar: Die Gäste kamen zu Möglichkeiten, die jedoch von Abwehr und Tor entschärft wurden. Den Unterschied am Ende machte Donat Peter Ferenczy, der in der 29., 47. und 57. Minute traf – ein Dreierpack, der die Weichen stellte. Das 1:0 (Torschütze: Donat Peter Ferenczy, 29.) gab Puchberg die gewünschte Struktur bis zur Pause (1:0). Unmittelbar nach Wiederanpfiff legte Ferenczy das 2:0 nach (47., Torschütze: Donat Peter Ferenczy), ehe er mit seinem dritten Treffer den 3:0-Endstand fixierte (57., Torschütze: Donat Peter Ferenczy). Ternitz blieb aktiv, fand gegen die dichte Zentrale und den aufmerksamen Schlussmann jedoch keine nachhaltige Lösung. Entscheidend waren weniger Härte als Disziplin, Abstände und Timing.
Inhaltlich sah sich das Puchberger Trainerteam Born/Filsner/Ramser bestätigt: Der Matchplan griff vom Anpfiff weg, die taktische Disziplin blieb in allen Phasen sichtbar. Für die kommenden Aufgaben liefert dieser Auftritt vor allem eines: eine belastbare Grundlage. Oder, wie Ramser es formulierte: auf die gute Wintervorbereitung aufbauen und den Schwung in die nächsten Partien mitnehmen. Die Leitplanken sind gesetzt – stabile Defensive, klare Abläufe und Effizienz im letzten Drittel. Dass der Dreierpack nicht isoliert entstand, sondern aus verlässlicher Arbeit gegen den Ball, sauberer Anschlussbewegung und Konsequenz im Strafraum, unterstreicht den Teamerfolg, den Puchberg an diesem Tag auf den Platz brachte und Respekt an die Gäste für ihr Auftreten und ihre Fairness.