Nach dem Duell in der 2. Klasse Wechsel zwischen USV Raika Kirchberg am Wechsel und USC Krumbach schildert Karl Rupprecht ein intensives, kampfbetontes Spiel, in dem seine Mannschaft die Kontrolle behielt. Er hebt Nähe am Mann, Übergewicht im Ballbesitz und Disziplin im Matchplan hervor und spricht von einem verdienten Erfolg. Zugleich sieht er eine spürbare Entwicklung: Das Selbstvertrauen wachse nach zwei Siegen in zwei Spielen, worauf die Truppe aufbauen könne.

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Rupprecht ordnete die Partie als sehr intensiv ein und beschrieb, wie sein Team Krumbach den Rhythmus nahm: „Wir waren sehr nah am Mann und haben Krumbach kaum ins Spiel kommen lassen.“ Über weite Strecken hatte Kirchberg die Kontrolle und mehr Ballbesitz; vieles spielte sich in der Krumbacher Hälfte ab. Zur Pause stand es 0:0, auch weil die erste Halbzeit chancenarm blieb.
Beim Blick auf das Chancenbild differenzierte der Coach klar zwischen den Halbzeiten: In Durchgang eins verzeichnete Kirchberg zwei gute Möglichkeiten, Krumbach eine – nach der Pause war das Chancenverhältnis klar drei zu null. In der 70. Minute traf Florian Fahrner zum 1:0, sieben Minuten später erhöhte Krisztian Geresi in der 77. Minute auf 2:0. Kirchberg ließ danach noch zwei hundertprozentige Chancen liegen, der Sieg war dennoch ungefährdet und aus Sicht des Trainers „sehr verdient“.
Die Basis des Erfolgs sah Rupprecht in Disziplin, Zweikampfstärke und einer Spur mehr physischer Präsenz. „Krumbach ist eine Top-Mannschaft der Liga, umso zufriedener sind wir mit diesem Sieg.“ Bei den Einzelleistungen hob er zwei Akteure heraus: Frederik Stangl in der Defensive und Krisztian Geresi, der in der Offensive sehr dominant auftrat. Mit zwei Siegen in zwei Spielen wächst das Selbstvertrauen spürbar – Rückenwind, auf den Kirchberg aufbauen will.