Zwischen Gloggnitz II und dem USC Hochneukirchen entwickelte sich in der 2. Klasse Wechsel ein Duell, in dem Zufriedenheit und Klarheit überwogen: Trainer Manuel Mannsfeldner sprach von einem verdienten Auftritt, einem früh gelegten Fundament und einem Plan, der aufging. „Das Ergebnis war absolut gerecht. Wir sind sehr schnell 2:0 in Führung gegangen und hätten vor allem in der ersten Halbzeit noch mehr Möglichkeiten gehabt, das Ergebnis deutlicher zu gestalten“, ordnete er ein. Er verwies auf ein Chancenplus, eine ausgewogene Balance im Ballbesitz und stellte am Ende einen prägenden Akteur heraus – der Blick blieb dabei bereits auf die nächsten Aufgaben gerichtet.

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Die Partie nahm rasch Fahrt auf – genau so, wie es der Coach in seiner ersten Bilanz beschrieb. In der 5. Minute stellte Barna Harsanyi auf 1:0, und schon in der 11. Minute erhöhte Zsolt Hegyesi per Kopf auf 2:0. Zur Pause stand es folgerichtig 2:0 aus Sicht des USC Hochneukirchen. „Die besseren Torchancen hatten definitiv wir; im Laufe der Partie sicher noch drei, vier Top-Chancen auf weitere Tore“, so Mannsfeldner. Dieses Plus an Möglichkeiten prägte das Spielgefühl – getragen von Konsequenz im Abschluss und zielstrebigen Laufwegen in die Tiefe.
Wesentlicher Teil der Geschichte war das strategische Gerüst, das der Trainer skizzierte: „Der Ballbesitz war ziemlich ausgeglichen. Wir haben Gloggnitz bewusst den Ball überlassen, tief gestanden, den Ball erobert und anschließend gekontert.“ Aus dieser Struktur wuchsen die entscheidenden Momente: Nach Wiederbeginn veredelte Harsanyi in der 57. Minute einen Standard und verlängerte einen Baliko-Freistoß zum 3:0 ins Netz. „Die absolut entscheidende Szene war das 3:0, als der Baliko-Freistoß von Harsanyi ins Tor verlängert wurde“, so Mannsfeldner zur Vorentscheidung. Dass Gloggnitz II trotz Phasen geordneten Aufrückens nur selten zu klaren Durchbrüchen kam, passte zu dieser Lesart – ein tiefer Block mit hoher Aktivität in den Momenten der Balleroberung und präzisem Umschalten ins letzte Drittel.
Auf individueller Ebene rückte der Coach einen Spieler in den Fokus: „Barna Harsanyi war sicher Mann des Spiels. Er war an allen Toren beteiligt – zwei hat er selbst gemacht, eines vorbereitet.“ Spät kam Gloggnitz II noch zum Anschluss, als in der 89. Minute Dominik Slukan auf 3:1 verkürzte, ohne die Grundtendenz des Abends zu verändern. In der Bewertung des Gegners blieb Mannsfeldner bewusst knapp: „Ich möchte keine Äußerungen zum Gegner machen.“ Stattdessen richtete er den Blick auf die eigene Personalsituation: „Paul Höller ist weiterhin etwas angeschlagen, ist aber der einzige Spieler.“