Spielberichte

Karl Rupprecht (Trainer Kirchberg): „Wir waren in der ersten Halbzeit absolut dominant“

ASK Ternitz
USV Kirchberg

In der 2. Klasse Wechsel musste sich der ASK Ternitz daheim klar mit 0:4 dem USV Raika Kirchberg am Wechsel geschlagen geben. Kirchberg legte früh vor, führte bereits zur Pause mit 0:3 und brachte den Auswärtssieg anschließend souverän ins Ziel. Trainer Karl Rupprecht sprach von einer dominanten ersten Hälfte und einem „eindeutigen, klaren“ Auftritt seiner Mannschaft. Der frühe Führungstreffer gab Sicherheit, die Gäste blieben am Drücker und entschieden die Partie noch vor der Halbzeit. Spät sorgte ein vierter Treffer für den deutlichen Endstand.

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Früher Dosenöffner, Kirchberg macht vor der Pause alles klar

Kirchberg erwischte den besseren Start und nutzte gleich die erste Drangphase. In Minute 9 traf Krisztian Geresi zum 0:1 – ein Moment, der dem Match sofort die Richtung gab. „Wir waren von Beginn weg sehr aktiv und sind relativ zeitig in Führung gegangen durch diesen Schuss von Geresi“, erklärte Karl Rupprecht. Der USV blieb danach überlegen und legte rasch nach: Florian Fahrner stellte in der 15. Minute auf 0:2 und erhöhte nach einer halben Stunde mit seinem zweiten Treffer (36.) auf 0:3. „Das zweite und dritte Tor war wunderbar herausgespielt“, lobte Rupprecht. Mit dieser klaren Führung zur Pause hatte Kirchberg die Begegnung praktisch unter Kontrolle, Ternitz fand kaum Entlastung. Spät stellte Laszlo Balogh (88.) den 0:4-Endstand her.

„Strukturierter, kampfkräftiger“ – Rupprecht erklärt den klaren Auswärtssieg

Der Kirchberger Trainer sah den Schlüssel im Auftritt vor der Pause. „Wir waren in der ersten Halbzeit die absolut dominante Mannschaft, viel präsenter als Ternitz und haben die ersten 45 Minuten ganz klar beherrscht.“ Entsprechend früh reifte bei ihm das Gefühl, dass seine Elf an diesem Tag nichts anbrennen lassen würde: „Es war schon in der ersten Halbzeit gegeben, dass wir hier als Sieger vom Platz gehen.“ Rupprecht hob die klare Linie seiner Mannschaft hervor: „Wir waren strukturierter, kampfkräftiger und einfach an diesem Tag die bessere Mannschaft.“ Zwischendurch jubelten die Gäste sogar noch einmal, doch der Treffer zählte nicht. „Die Schiedsrichterin hat das Tor nicht gegeben. Wenn der Ball zurückgespielt wird, kann es kein Abseits sein – aber bei 3:0 oder 4:0 ist das okay“, ordnete er nüchtern ein. Zur Leitung sagte er fair: „Die Schiedsrichterin war in Ordnung. Sie hat das erste Mal in einer Kampfmannschaft gepfiffen.“

Feinschliff trotz 0:4 – wo Kirchberg noch zulegen will

So deutlich der Auswärtssieg ausfiel, Rupprecht bleibt beim Blick nach vorne bodenständig. „Im Zweikampfverhalten ist sicherlich auch einiges zu machen“, betonte er und sprach außerdem die Phase im eigenen Ballbesitz an: „Wenn wir am Ball sind, verlieren wir ihn oft zu leicht.“ Der Gegner wurde von ihm knapp charakterisiert: engagiert, an diesem Tag aber ohne Durchschlagskraft gegen eine klare Kirchberger Vorstellung. In der Tabelle hält Kirchberg nach 17 Runden bei 20 Punkten und rangiert auf Platz 9, Ternitz liegt mit 10 Zählern auf Rang 12. Der Trainer will den Schwung mitnehmen – und wieder auf jenen Charakter setzen, der in Ternitz den Unterschied machte: „Unsere größte Stärke war der Wille, dieses Spiel zu gewinnen.“

2. Klasse Wechsel: Ternitz : Kirchberg - 0:4 (0:3)

  • 88
    Laszlo Balogh 0:4
  • 36
    Florian Fahrner 0:3
  • 15
    Florian Fahrner 0:2
  • 9
    Krisztian Geresi 0:1