Spielberichte

Andreas Renner (Trainer FC Mönichkirchen): "Am Ende ist das 2:2 gerecht"

FC Mönichkirchen
FC St. Egyden/Stfd.

In der 2. Klasse Wechsel trennten sich der FC Mönichkirchen und der FC St. Egyden/Steinfeld mit 2:2. Nach torloser Pause legten die Hausherren mit einem Doppelschlag vor, ehe die Gäste zurückkamen. Trainer Andreas Renner sprach von einem offenen Schlagabtausch und sah den Punkt als leistungsgerecht: "Am Ende hätte jede Mannschaft gewinnen können, das 2:2 passt." Auffällig: Mönichkirchen nutzte seine Umschaltmomente stark, verpasste aber das mögliche 3:0 und musste später das Remis festhalten.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Ausgeglichene erste Hälfte, Mönichkirchen lauerte auf Konter

Die ersten 45 Minuten gingen in Wellen an beide Teams. Andreas Renner fasste den Auftakt so zusammen: "Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel. St. Egyden war spielerisch etwas stärker. Wir suchten unser Glück am Anfang im Konter." Genau dieses Bild prägte die torlose Pause: Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und suchten spielerische Lösungen, Mönichkirchen lauerte auf schnelle Umschalter und kam damit immer wieder gefährlich nach vorne. "Zur Halbzeit stand es 0:0, es hätte aber auch 2:2 stehen können", meinte Renner und verwies auf Aluminium beim Auswärtsteam sowie auf brandgefährliche Konter seiner Elf. Das 0:0 zur Pause war damit eher ein Zwischenstand als eine Beruhigungspille, denn beide Seiten hatten genug Szenen, um den Bann früher zu brechen.

Balagovic schnürt den Doppelpack, Bagi antwortet – Chance auf 3:0 bleibt ungenutzt

Nach dem Seitenwechsel legte Mönichkirchen deutlich zu und belohnte sich. In Minute 61 traf Kristijan Balagovic zum 1:0, sieben Minuten später legte derselbe Akteur zum 2:0 nach. Die Hausherren hatten in dieser Phase das Tempo erhöht und bekamen Räume für ihre schnellen Spitzen. "Danach hatten wir die Chance auf das 3:0 und hätten den Sack zumachen können. Haben wir nicht", ärgerte sich Renner. Diese verpasste Entscheidung hielt St. Egyden im Spiel, und die Gäste blieben dran: Istvan Bagi verkürzte in der 71. Minute auf 2:1 und legte in der 77. zum 2:2 nach. "Dann noch eine Gelb-Rote Karte", schilderte Renner die knifflige Schlussphase aus seiner Sicht. In den letzten Minuten wogte die Partie hin und her, beide Teams rochen am Lucky Punch, ohne ihn zu setzen.

Renner lobt Umschaltspiel und hadert mit strittigen Szenen – fairer Punkt gegen starken Gegner

In seiner Analyse hob Andreas Renner klar hervor, worauf sein Team bauen kann: "Bei uns hat das Umschaltspiel sehr gut funktioniert. Mit unseren schnellen Spielern sind wir immer wieder gefährlich vor das Tor gekommen und haben St. Egyden richtig große Probleme bereitet." Gleichzeitig blieb er bei der selbstkritischen Einordnung der Knackpunkte: "Unsere Gelb-Rote Karte war unglücklich. Der Spieler hatte schon Gelb und reklamierte. Das darf ihm nicht passieren. Zu elft hätten wir vielleicht gewonnen – vielleicht." Zum Gegner fand er respektvolle Worte: "St. Egyden ist eine technisch sehr starke Mannschaft, auch kämpferisch. Sie haben sehr gute Einzelspieler und junge Burschen, die richtig aufs Gas steigen." Zur Leitung des Unparteiischen meinte Renner zunächst: "Grundsätzlich war der Schiedsrichter okay." Ergänzend hielt er fest: "Aus meiner Sicht hätte es dreimal Elfmeter für uns geben können – dreimal Handspiel im Strafraum. Er hat es nicht gegeben, das ist schade." In der Tabelle bleibt Mönichkirchen mit 14 Punkten auf Rang zehn, St. Egyden hält als Achter bei 25 Zählern. Für Mönichkirchen bleibt das Positive: Das Team hatte mehr als genug Offensivmomente, um drei Punkte mitzunehmen.

2. Klasse Wechsel: Mönichkirchen : St. Egyden/Stfd. - 2:2 (0:0)

  • 77
    Istvan Bagi 2:2
  • 71
    Istvan Bagi 2:1
  • 68
    Kristijan Balagovic 2:0
  • 61
    Kristijan Balagovic 1:0