In der 2. Klasse Wechsel hat sich ATSV Puchberg in Runde 10 gegen SC Neunkirchen mit 1:3 geschlagen geben müssen. Aus Sicht der Gäste lag der Schlüssel in einem starken Beginn, in der erneuten Führung noch vor der Pause und in einer über weite Strecken kontrollierten Leistung. Genau das hob Sportlicher Leiter Leon Balaj nach dem Schlusspfiff hervor und sprach von einem verdienten Auswärtssieg.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Leon Balaj hatte vor dem Anpfiff ein unangenehmes Auswärtsspiel erwartet. Der Sportliche Leiter verwies nach dem Match auf die Platzverhältnisse und auf den kleinen Platz, der solche Partien oft schwer berechenbar macht. Umso zufriedener war er mit dem Einstieg seiner Mannschaft. Schon in der 10. Minute brachte Peter Rajzinger die Gäste mit 1:0 in Führung. Lange hielt dieser Vorsprung aber nicht, denn Donat Peter Ferenczy stellte nur drei Minuten später auf 1:1. Balaj ordnete diese Phase klar ein: „Wir haben sehr gut angefangen und sind früh in Führung gegangen. Leider haben wir durch einen Konter das 1:1 bekommen.“ Entscheidend war für ihn dann, dass Neunkirchen vor der Pause nochmals zulegte. In der 37. Minute traf erneut Rajzinger zum 2:1, und Balaj meinte dazu auch, dass seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt sogar noch mehr hätte herausholen können: „Wir hätten zur Halbzeit schon 3:1 oder 4:1 führen können.“
Dass die Partie aus Sicht der Gäste noch vor dem Seitenwechsel in die richtige Richtung kippte, machte Balaj sehr deutlich. „Die Führung vor der Pause war schon entscheidend“, sagte er nach dem Spiel. Für ihn war nicht nur das nackte Ergebnis wichtig, sondern auch die Art, wie seine Mannschaft danach weitergespielt hat. Neunkirchen ließ den Gastgebern laut Balaj kaum Räume und nur sehr wenige echte Offensivmomente zu. Als Peter Rajzinger in der 57. Minute seinen dritten Treffer des Tages zum 3:1 nachlegte, war die Sache aus Sicht des Sportlichen Leiters entschieden. „Das Entscheidende war sowieso das 3:1, dann war das Spiel schon entschieden“, sagte Balaj. Weil seine Mannschaft danach weiter stabil blieb, sei der Sieg nicht mehr in Gefahr geraten. Entsprechend klar fiel seine Gesamtbewertung aus: „Im Großen und Ganzen sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“
Balaj sprach nach dem Schlusspfiff nicht nur über die Tore, sondern auch über das Kräfteverhältnis über 90 Minuten hinweg. Puchberg sei durchaus aktiv gewesen, vor allem im Mittelfeld habe der Gegner immer wieder versucht, ins Spiel zu kommen. Gleichzeitig habe Neunkirchen die entscheidenden Räume gut kontrolliert. „Der Gegner war ziemlich aktiv, aber offensiv war er außer diesem einen Konter nicht so gefährlich“, sagte Balaj. Den Unterschied machte für ihn vor allem die eigene Qualität am Ball. „Bei uns ist mehr Qualität, und spielerisch waren wir über 90 Minuten überlegen“, fasste er zusammen. Auch das Drumherum bewertete er sachlich. Balaj sprach von einem fairen Spiel und sagte über den Unparteiischen kurz: „Es war in Ordnung.“ Mit dem 3:1 festigte Neunkirchen in Runde 10 auch die Tabellenführung und hält nun bei 22 Punkten. Viel Anlass zur Selbstzufriedenheit sieht Balaj trotzdem nicht: „Luft nach oben ist immer. Jedes Spiel ist anders.“ Der Blick geht deshalb schon weiter, denn in den kommenden Tagen will sich seine Mannschaft auf die nächste Aufgabe in der Meisterschaft zu Hause vorbereiten.