Im Duell der 2. Klasse Weinviertel zwischen USV 1950 Hauskirchen und SG Poysbrunn-F./Ottenthal schildert Sektionsleiter Julian Trötzmüller einen intensiven, kampfbetonten Abend – mit viel Ballbesitz seiner Elf und einer rundum positiven Atmosphäre auf dem gut besuchten Sportplatz. Seine Bilanz: deutliches Chancenplus, brandgefährliche Standards auf beiden Seiten und die nötige Entschlossenheit in den Schlüsselmomenten – Eindrücke, die Aufschwung und Geschlossenheit greifbar machen.

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Den Startschuss gab ein ruhender Ball: Nach einem Freistoß, der kurz an den Sechzehner gespielt wurde, verlagerten die Hausherren über Filip Kukucka und Radim Handl nach außen; dessen punktgenaue Flanke verwertete Marek Ondryas in Minute 26 zum 1:0. Fast im Gegenzug stand Adam Sevcik am zweiten Pfosten völlig frei und musste nur den Fuß hinhalten – das 1:1 in Minute 29. Wie Trötzmüller betonte, waren Standards auf beiden Seiten offensiv wie defensiv stets gefährlich.
Schon zuvor hatten die Gastgeber das Chancenplus: Paul Geyer war über links durch, sein Schuss strich knapp am langen Eck vorbei; kurz darauf kamen die Gäste zu ihrer ersten richtig dicken Möglichkeit. Später vergaben die Hausherren eine „tausendprozentige“ nach Querpass, der Abschluss ging neben das Tor. Nach Wiederbeginn sprach weiterhin vieles für Hauskirchen – das 2:1 (55.) fiel nach einem weiten Abschlag von Torhüter Bernhard Steglegger: Norbert Jankto setzte sich im Laufduell durch, bekam dabei den Fuß ins Gesicht ab, blieb jedoch auf den Beinen und schob eiskalt ein. „Jeder andere lässt sich da fallen. Er geht weiter und macht eiskalt das 2:1. Hut ab, wirklich stark“, so Trötzmüller. In Minute 83 legte Jankto nach Huber Assist mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 nach.
„Das Spiel war sehr kampf- und körperbetont“, resümierte Trötzmüller, der zugleich die Kulisse lobte: „Die Stimmung war sehr gut, der Sportplatz war gut besucht.“ Auf die Frage nach dem Mann des Spiels wollte er niemanden überhöhen, nannte aber zwei Kandidaten – unter ihnen Klaus Huber und Norbert Jankto – und hielt fest: „Im Grunde genommen hat die ganze Mannschaft eine sehr starke Leistung gezeigt.“
Für die nächsten Wochen will Hauskirchen den Flow mitnehmen, den Aufschwung bestätigen und weiterhin als geschlossene Einheit auftreten.