Im Duell zwischen SC Dürnkrut und SG Schrattenberg/Drasenhofen in der 2. Klasse Weinviertel (Runde 16, Niederösterreich) sprach Trainer Mario Nikic von Kontrolle und Dominanz in einer chancenarmen Partie. Sein Team habe den Sieg „mehr gewollt“ und im letzten Drittel konsequent nachgeschärft. Nach dem Abpfiff überwogen Erleichterung und Zuversicht – intern wurde der Erfolg als Dosenöffner verstanden und als Startpunkt für einen sichtbar selbstbewussteren Auftritt in den kommenden Wochen.

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Aus Sicht des Trainers prägten Ball- und Spielkontrolle den Abend. „Wir hatten über die gesamte Spielzeit mehr Kontrolle“, hielt Nikic fest und bilanzierte: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute dominiert und völlig verdient gewonnen.“ Trotz Überlegenheit blieb es zur Pause beim 0:0 – ein Zwischenstand, der Geduld verlangte. Die Entscheidung fiel spät: In der 84. Minute traf Lukas Rehak zum 1:0, in der 91. Minute stellte Sina Bahrami auf 2:0. Zwei späte, abgeklärte Nadelstiche, die den beharrlichen Dürnkruter Auftritt krönten.
Nikic machte kein Geheimnis daraus, dass das Spiel zäh war – mit Vorteilen für sein Team: „Es war sehr chancenarm, am Ende wollten wir den Sieg einfach mehr.“ Den Arbeitsauftrag für die nächsten Einheiten formulierte er klar: „Der letzte Pass kann noch präziser werden, ansonsten waren wir insgesamt das klar bessere Team.“ Die Mischung aus Struktur, Geduld und geschärftem Anspruch im letzten Drittel bildet die Blaupause für den nächsten Entwicklungsschritt.
Auch individuelle Laufbereitschaft stach hervor. „Unsere Nummer 10 ist heute extrem viel gelaufen – das muss man hervorheben. Und insgesamt waren alle sehr bemüht“, so Nikic. Den emotionalen Rahmen setzte er mit Blick nach vorne: „Ich glaube, das war ein Dosenöffner für die nächsten Spiele – wir werden uns jetzt viel besser präsentieren.“ Der Moment der Erleichterung reichte bis in die Kabine: „Wir sind gerade beim Einstand mit der Mannschaft und alle sind sehr, sehr happy.“ Ein Abend, der sportlichen Schub und Wir-Gefühl vereint – und den Ton für die anstehenden Aufgaben setzt.