Im Duell zwischen dem SCU Altlichtenwarth und Herrnbaumgarten in der 2. Klasse Weinviertel ordnete Trainer Hannes Kantner die Partie als intensiven Arbeitssieg ein. Er sah seine Mannschaft zu Beginn klar tonangebend, danach bis zur Pause ausgeglichen und nach dem Seitenwechsel mit Vorteilen für den Gegner. Chancenmäßig sei es insgesamt pari gewesen, betonte Kantner, „wir haben sicher von den zwei schnellen Toren profitiert“ – auch wenn seine Elf zweimal per Kopf nur die Latte traf.

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Die Hausherren erwischten einen Traumstart: In der 7. Minute brachte ein Eigentor von Matthias Langer Altlichtenwarth mit 1:0 in Front, nur eine Minute später erhöhte Radim Kleiber auf 2:0. In der Folge gestaltete sich die Partie offener, zur Pause blieb es beim 2:0 – ein Spiegel der frühen Zielstrebigkeit der Gastgeber und der anschließend ausgeglichenen Kräfteverhältnisse.
Nach dem Seitenwechsel geriet Altlichtenwarth phasenweise unter Druck. Kantner monierte die Umsetzung der Vorgaben, wenngleich er das Chancenverhältnis insgesamt als ausgeglichen bewertete. In diese Druckphase hinein sorgte Dominik Pajducak in der 58. Minute mit dem 3:0 für ein beruhigendes Polster. Zuvor hatten die Gastgeber bereits zweimal per Kopf die Latte getroffen – ein Hinweis darauf, dass trotz der Führung nicht jede gute Szene veredelt wurde.
Im Ballbesitz und in den Zweikämpfen sah Kantner über die gesamte Spielzeit ein Duell auf Augenhöhe. Spät meldeten sich die Gäste noch einmal an: Adrian Nakic verkürzte in der 87. Minute auf 3:1, am verdienten Heimsieg änderte das jedoch nichts. Bei Altlichtenwarth hob Kantner Markus Wölfel als auffälligen Akteur hervor; beim Gegner sah er ebenfalls mehrere starke Leistungen. Sein nüchternes Fazit: „Es war vielleicht ein Arbeitssieg.“