In der 2. Klasse Weinviertel unterlag der SC Dürnkrut beim USV Sulz mit 0:2. Früh traf Eduard Petrovic, kurz vor der Pause legte Roman Sirota nach. Dürnkrut ließ vor allem im ersten Durchgang gute Gelegenheiten liegen und fand nach dem Seitenwechsel kaum Wege durch die kompakte Heimelf. Trainer Mario Nikic brachte es nach Abpfiff auf den Punkt: "Die cleverere Mannschaft hat gewonnen."

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Die 22. Runde begann für Dürnkrut mit einem kalten Duscher: Nach fünf Minuten netzte Eduard Petrovic zum 1:0 für Sulz ein. Der frühe Rückstand schockte die Gäste aber nicht, sie arbeiteten sich ins Spiel und kamen zu etlichen Abschlüssen. Genau das betonte Mario Nikic mehrfach: "Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt sehr viele Chancen gehabt." Der Ertrag blieb aus, und dafür hatte der Trainer zwei klare Gründe. Einerseits war aus seiner Sicht der Heimkeeper kaum zu überwinden: "Der Tormann war sehr gut." Andererseits haderte er mit dem letzten Ball und der Konsequenz vor dem Tor: "Leider wieder die Chancenverwertung. Wenn wir da besser sind, führen wir in der ersten Halbzeit." So lief Dürnkrut trotz ordentlicher Phase dem frühen 0:1 hinterher und belohnte sich vor dem Seitenwechsel nicht.
Als Dürnkrut auf den Ausgleich drängte, kam der nächste Stich. In Minute 45+2 erhöhte Roman Sirota auf 2:0 – ein ungünstiger Zeitpunkt, der die Kräfteverhältnisse zur Pause klar machte. Mit dem Zwei-Tore-Polster im Rücken zog sich Sulz nach dem Wechsel zurück und arbeitete diszipliniert gegen den Ball. Nikic brachte es knapp auf den Punkt: "Sie haben die Tore in der ersten Halbzeit gemacht und sich dann gut hinten reingestellt." Dürnkrut mühte sich weiterhin, der Weg durch die dichten Reihen blieb aber schwer. Klare Aufreger gab es aus Trainersicht nicht, auch die Leitung des Unparteiischen war für ihn kein Thema: "Die Leistung des Schiedsrichters war okay." Am Ende stand ein 0:2, das weniger von Chancen als von Effizienz erzählt.
In seiner Analyse nahm der Dürnkrut-Trainer die eigene Elf in Schutz, ohne etwas schönzureden. Er lobte Haltung und Zusammenhalt: "Die Mannschaft ist intakt. Die Mannschaft arbeitet, die Mannschaft kämpft, die Mannschaft lässt sich nicht hängen." Genau daraus will man Kraft für die nächsten Aufgaben ziehen – und an der angesprochenen Effizienz weiter feilen. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle unterstreicht die Ausgangslage: Sulz steht mit 40 Punkten nach 22 Runden auf Rang vier, Dürnkrut hält bei 16 Zählern und liegt auf Platz zwölf. Nikic’ Fazit bleibt daher nüchtern, aber richtungsweisend: "Die cleverere Mannschaft hat gewonnen." Für Dürnkrut heißt das, die guten Phasen in Tore umzumünzen, um in den verbleibenden Spielen wieder zu punkten.