In der 2. Klasse Ybbstal blickt Daniel Puchner, Trainer des FC Göstling/Ybbs, zufrieden auf die abgelaufene Herbstsaison zurück. Nach einem schwierigen Start arbeitete sich seine Mannschaft mit einer Serie starker Auftritte auf Rang fünf vor und holte in den letzten fünf Begegnungen drei Siege und zwei Unentschieden. Besonders die Erfolge gegen ASV Kienberg/G., St. Peter/Au II und SV Opponitz unterstreichen den Aufwärtstrend der Göstlinger, die mit 23 Punkten in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen liegen. Puchner betont: „Die Stimmung im Verein ist so positiv wie seit Jahren nicht mehr.“

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
„Wir sind schlecht in die Saison gestartet, mit unnötigen Niederlagen, haben uns dann aber gut gefangen“, fasst Puchner die Entwicklung seines Teams zusammen. Nach schwankenden Leistungen zum Auftakt fand seine Elf ab der Saisonmitte deutlich besser ins Spiel, zeigte mehr Stabilität und belohnte sich mit wichtigen Punkten.
Die Mannschaft agierte strukturierter, spielte taktisch disziplinierter und steigerte sich vor allem in der Defensive. Mit Platz fünf sei das Ziel für den Herbst erreicht und die Basis für eine erfolgreiche Frühjahrssaison gelegt.
Abseits der reinen Resultate hebt Puchner die Geschlossenheit seiner Truppe hervor: „Die Stimmung ist sehr positiv, die Trainingsbeteiligung ist hoch, und die Jungs sind topmotiviert.“ Besonders Kapitän Heigl habe eine herausragende Rolle eingenommen.
Puchner beschreibt ihn als führungsstark auf dem Platz und menschlich als Vorbild – einer, an dem sich die jungen Spieler orientieren können. Zudem sorgte ein Rückkehrer aus Lunz am See nach drei Jahren Abstinenz für zusätzliche Stabilität im Kader. Aktuell sind alle Spieler fit, es gibt keinerlei Verletzungssorgen – ein entscheidender Vorteil für die anstehende Frühjahrsrunde.
Als sportlich stärksten Gegner nennt Puchner das Team aus Ertl: „Das war das einzige Match, in dem wir wirklich chancenlos waren. Sie haben mit extrem hoher Intensität gespielt.“ Diese Einschätzung unterstreicht den Anspruch des Trainers, sich künftig auch mit den Topteams der Liga messen zu wollen. Nach Erfolgen gegen starke Konkurrenten wie St. Peter/Au II und überzeugenden Auftritten gegen Union Neuhofen sieht er seine Mannschaft gefestigt genug, um im Frühjahr weiter anzugreifen.
Die Göstlinger hätten „nach Jahren endlich wieder vorne mitgespielt“, so Puchner – und diese Position wolle man unbedingt behaupten. Der Verein geht mit viel Zuversicht in die zweite Saisonhälfte: getragen vom starken Teamgeist, einem eingespielten Kader und der klaren Handschrift des Trainers.