Spielberichte

Philipp Schager (Co-Trainer SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg): "Disziplin brachte den Sieg"

Gresten-Reinsberg
SV Gaflenz

In der 2. Klasse Ybbstal feierte der SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg einen 5:2-Heimsieg gegen den SV Gaflenz. Zur Pause lag Gresten-Reinsberg 2:0 voran, nach der Stunde stand es gar 4:0, ehe Gaflenz mit einem Doppelschlag kurz Spannung reinbrachte. Am Ende setzten die Gastgeber den Schlusspunkt. Co-Trainer Philipp Schager sprach von einem „sehr guten und disziplinierten Auftritt“ seiner Mannschaft und hob die starke Defensivarbeit sowie das geradlinige Umschaltspiel hervor, das an diesem Nachmittag mehrfach stach.

Mehrere Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Geradlinig nach vorne, stabil hinten

Gresten-Reinsberg trat von Beginn an kompakt und klar in der Ausrichtung auf. „Es war ein sehr guter und disziplinierter Auftritt von uns“, erklärte Co-Trainer Philipp Schager und ergänzte: „Wir haben die starke Offensive der Gaflenzer über weite Teile unter Kontrolle gehalten und vorne unsere Geradlinigkeit und das Konterspiel auf den Platz gebracht.“ Nach einer halben Stunde fiel der wichtige erste Treffer: Elias Faschingleitner eröffnete in Minute 29 das 1:0 – laut Schager „durch einen schönen Freistoß“, der dem Heimteam zusätzliches Selbstvertrauen gab. Kurz vor der Pause legte Jonas Frühwald nach und stellte in der 39. Minute auf 2:0. „Das Tor von Jonas hat uns noch einmal einen richtigen Boost gegeben“, so Schager. Mit dieser Führung im Rücken blieb die Mannschaft ruhig, verteidigte konsequent und fand weiter die klareren Lösungen Richtung Tor. Der Halbzeitstand spiegelte das ab, was Gresten-Reinsberg sich vorgenommen hatte.

Doppelschlag nach der Pause, Gaflenz antwortet – spät fällt die Entscheidung

Nach Wiederbeginn erhöhten die Hausherren das Tempo und zogen die Partie rasch auf ihre Seite. Faschingleitner traf erneut in der 57. Minute zum 3:0 und legte in der 65. seinen dritten Treffer zum 4:0 nach – Schager hielt fest: „Wir haben nach der Pause schnell auf 4:0 erhöht, darunter war auch ein Elfmeter. Da fühlten wir uns schon sehr sicher, vielleicht ein bisschen zu sicher.“ Gaflenz gab aber nicht auf: Petr Srb verkürzte in Minute 67 auf 4:1, Josef Dusek legte in der 70. das 4:2 nach. „Die zwei Gegentreffer haben uns aber nicht aus der Ruhe gebracht. Wir haben taktisch weiter gut gearbeitet und nach vorne gute Angriffe gespielt. Der Sieg war auch beim 4:2 nicht wirklich in Gefahr“, erklärte Schager. Auffällig blieb: „Gaflenz war über Standards gefährlich – bei Ecken und seitlichen Freistößen haben sie gute Kopfballspieler.“ Aus dem Spiel heraus ließ Gresten-Reinsberg wenig zu und setzte am Ende selbst den Deckel drauf: Jonas Frühwald fixierte in Minute 90 das 5:2.

„Mannschaftlich geschlossen“ – Lob für Gegner, klarer Arbeitsauftrag bei Standards

Im Rückblick stellte Schager die größten Pluspunkte klar heraus: „Unsere größte Stärke war die taktische Disziplin, die mannschaftliche Geschlossenheit und die Geradlinigkeit nach vorne mit unserem Konterspiel.“ Dass es dennoch zwei Gegentreffer setzte, nahm er als Auftrag für die kommenden Einheiten: „Bei der Defensivarbeit bei Standards können wir noch zulegen. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.“ Gleichzeitig verteilte er fairen Respekt an den Gegner: „Gaflenz hat nie aufgegeben und gezeigt, dass sie eine sehr gute Mannschaft sind. Sie stehen zu Recht auf dem dritten Platz.“

In der Tabelle sammelte Gresten-Reinsberg wichtige Zähler (aktuell Rang 10), und das mit einer klaren Linie, die Vertrauen gibt. Auch abseits des Sportlichen war’s unaufgeregt: „Die Leistung des Schiedsrichters war sehr in Ordnung, es gab keine strittigen Szenen.“ Fünf Treffer, ein Dreierpack von Elias Faschingleitner und ein Doppelpack von Jonas Frühwald – am Ende stand ein verdienter Heimsieg, auf dem sich aufbauen lässt.

2. Klasse Ybbstal: SC Gresten : SV Gaflenz - 5:2 (2:0)

  • 90
    Jonas Frühwald 5:2
  • 70
    Josef Dusek 4:2
  • 67
    Petr Srb 4:1
  • 65
    Elias Faschingleitner 4:0
  • 57
    Elias Faschingleitner 3:0
  • 39
    Jonas Frühwald 2:0
  • 29
    Elias Faschingleitner 1:0