Vor dem letzten Meisterschaftsspiel in der 2. Klasse Ybbstal wartet auf ASKÖ Lunz/See ein heißer Abschluss: Es geht gegen Verfolger SV Scheibbs, der noch um den Titel kämpft. Trainer Markus Sonnleitner meldet eine gelöste, aber fokussierte Truppe und setzt eine klare Botschaft: „Die Stimmung ist sehr gut, wir freuen uns auf ein spannendes Spiel vor großer Kulisse.“ Und mit Blick auf die Ausgangslage legt er nach: „Scheibbs muss gewinnen – wir wollen uns gut präsentieren und Punkte sammeln.“

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In Lunz herrscht vor dem Saisonende Zuversicht. Markus Sonnleitner beschreibt eine Mannschaft, die den Moment genießen will, ohne die eigene Linie zu verlassen. „Die Stimmung ist sehr gut und wir freuen uns auf ein spannendes Spiel morgen“, sagt der Trainer. „Es wird sicher vor einer großen Kulisse ein super Spiel. Das Wetter passt und wir sind motiviert, uns im letzten Spiel gut zu präsentieren.“ Während Gegner Scheibbs für seine Meisterchance wohl unbedingt drei Punkte braucht, will Lunz/See die Gelegenheit nutzen, um ein Ausrufezeichen zu setzen. „Scheibbs muss gewinnen, wenn sie Meister werden wollen. Und wir wollen auch Punkte sammeln und uns natürlich gut präsentieren“, betont Sonnleitner. Der Tabellenneunte geht damit selbstbewusst, aber ohne große Worte ins Finale.
Sportlich kann Lunz/See zum Abschluss aus dem Vollen schöpfen. „Alle Spieler sind fit. Es gibt momentan keine Verletzten, grundsätzlich sind alle an Bord“, berichtet Sonnleitner. Die personelle Lage passt also, auch wenn der Kader grundsätzlich schmal ist. Umso erfreulicher fällt sein Fazit über die Entwicklung in den letzten Monaten aus: „Die ganze Mannschaft hat sich im Frühjahr gut gesteigert. Der Kader ist zwar sehr klein, hat sich aber positiv entwickelt.“ Genau dieses Plus an Stabilität und Zusammenhalt will der Trainer in den Herbst mitnehmen. Bei Zu- und Abgängen gibt es noch keine fixen Meldungen: „Momentan ist noch nichts fix. In den nächsten Wochen setzen wir uns zusammen und planen den Kader für den Herbst im Vorstand.“ Strukturelle Veränderungen im Umfeld? „Da gibt es momentan keine“, so der Coach nüchtern.
Im Rückblick hebt Sonnleitner vor allem die Partien gegen die Topteams hervor – Spiele, in denen sein Team viel gelernt hat. „Gegen die Mannschaften oben in der Tabelle waren es immer spannende Duelle“, sagt er und nennt Sonntagberg, St. Peter und zuletzt Meisterkandidat Ertl. „Leider haben wir letzte Woche gegen Ertl Punkte liegen lassen, und gegen Sonntagberg haben wir durch individuelle Fehler verloren. Gegen St. Peter haben wir damals mit kämpferischer Topleistung ein Unentschieden geholt.“ Diese Erfahrungen sollen nun in den Saisonabschluss fließen. An der grundsätzlichen Herangehensweise ändert sich nichts: „Es bleibt ein Spiel wie jedes andere. Wir werden genauso spielen wie immer – mit vollem kämpferischen Einsatz – und dann schauen wir, was am Ende herauskommt.“ Und ganz bodenständig fasst er zusammen: „Der, der am Ende ein Tor mehr schießt, soll das Spiel gewinnen.“ Danach will Lunz/See, aktuell auf Rang neun, den gemeinsamen Rückblick starten und die Weichen für einen stabilen Herbst stellen.