Über 1.000 Besucher, 16 Spiele, 38 Tore: Beim erstmals ausgetragenen Region Tullnerfeld Cup setzte sich am Wochenende der FC Tulln mit einem 4:0 im Finale gegen den SC Sitzenberg-Reidling durch.

Zwei Tage, zwölf Vereine, ein neuer Fixpunkt im regionalen Sportkalender: Am 25. und 26. Juli ging im Josef-Keiblinger-Stadion in Tulln die erste Auflage des Region Tullnerfeld Cup über die Bühne. Am Ende jubelte das Heimteam – der FC Tulln gewann das Finale gegen den SC Sitzenberg-Reidling klar mit 4:0 und sicherte sich als erster Verein überhaupt den Titel.
Für die Truppe aus der Gartenstadt ist es der zweite große Erfolg innerhalb weniger Wochen: Erst im Juni hatte der FC Tulln den ersten Meistertitel seit 51 Jahren und damit den Aufstieg in die 2. Landesliga Ost fixiert.
Am Samstag wurde in vier Dreiergruppen die Vorrunde gespielt, am Sonntag folgte die K.-o.-Phase mit SV Würmla, FC Tulln, SV Zwentendorf und SC Sitzenberg-Reidling. Im Halbfinale setzte sich der FC Tulln mit 1:0 gegen den SV Würmla durch, der SC Sitzenberg-Reidling gewann sein Semifinale mit 2:0 gegen den SV Zwentendorf. Das Spiel um Platz drei entschied der SV Würmla mit 2:0 gegen den SV Zwentendorf für sich.
Bei den Einzelauszeichnungen dominierten die Turniersieger: Patrick Krammer (FC Tulln) wurde sowohl Torschützenkönig als auch bester Spieler des Turniers. Die Auszeichnung für den besten Torhüter ging an Aaron Schwab (SV Zwentendorf).
Teilgenommen haben SV Würmla, SV Rust, SV Langenrohr, FC Tulln, USV Atzenbrugg, USV St. Andrä-Wördern, SV Zwentendorf, SV Sieghartskirchen, USC Muckendorf, SC Sitzenberg-Reidling, SV Langenlebarn und SK Tulbing.
Neben dem Sport setzten die Veranstalter bewusst auf ein breites Rahmenprogramm: PUMA Skill Challenge, Volksbank-Hüpfburg, Tombola und VIP-Bereich machten das Wochenende zum Familienevent für die ganze Region. Auch die Afterparty am Samstagabend war sehr gut besucht.
Ein zentrales Anliegen der Organisatoren war von Beginn an, dass die Vereine miteinbezogen werden und ein Gemeinschaftsprojekt entsteht. Getragen wurde das Wochenende von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den teilnehmenden Klubs.
Als Zuschauer vor Ort waren unter anderem ÖFB-Legende Toni Pfeffer sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Konstantin Kerschbaumer, Mirnes Becirovic und Andreas Dober, der als sportlicher Leiter des FC Tulln den Turniersieg seines Vereins aus nächster Nähe miterlebte.
Ein Termin für 2027 steht noch nicht fest – der Wunsch nach einer Neuauflage wurde am Turnierwochenende aber sowohl von LAbg. Bernhard Heinreichsberger als auch von Vizebürgermeister Wolfgang Mayerhofer klar deponiert.
Fotocredit: Fabian Berger