In der 2. Klasse Ybbstal hat SV Gaflenz am Samstag gegen ASV heiserTEC Kienberg/Gaming einen klaren 4:0-Heimsieg gefeiert. Schon vor der Pause legte die Mannschaft den Grundstein, danach blieb sie laut Co-Trainer Martin Stütz durchgehend Herr im Haus. "Bis zum Schluss stellte sich nicht die Frage, wer da als Sieger vom Platz geht", sagte Stütz und brachte damit den Spielverlauf ziemlich genau auf den Punkt.

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Die Richtung war früh erkennbar. Markus Dallhammer brachte den SV Gaflenz bereits in der 10. Minute mit 1:0 in Führung und verschaffte dem Heimteam damit genau jenen Start, der der Partie aus Sicht der Gastgeber rasch eine klare Richtung gab. Lange bevor der Schlusspfiff kam, hatte sich der Vorsprung dann schon deutlich vergrößert. Josef Dusek erhöhte in der 41. Minute auf 2:0, nur zwei Minuten später traf Tomas Motycka zum 3:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte Dusek in der 56. Minute noch das 4:0 nach. Damit war die Begegnung endgültig entschieden, und das passte zu der Einschätzung von Martin Stütz, der den Auftritt seiner Mannschaft von Anfang bis Ende als kontrolliert sah.
Der Co-Trainer wollte den Sieg nach dem Spiel bewusst nicht an einem einzelnen Namen festmachen, obwohl sich mit Dusek ein Doppelpacker in die Torschützenliste eintrug. "Entscheidend war das ganze Team. Es hat eine gute Leistung gezeigt, vom Spielaufbau bis zum Abschluss", sagte Martin Stütz. Genau darin sah er den größten Unterschied an diesem Abend. Aus seiner Sicht hatte der SV Gaflenz über weite Strecken den Ball und damit auch das Kommando. "Eigentlich war über das ganze Spiel der Ballbesitz oder die Kontrolle bei uns. Bis zum Schluss stellte sich nicht die Frage, wer da als Sieger vom Platz geht", meinte Stütz. Dass der Vorsprung am Ende bei vier Treffern stehen blieb, war für ihn eher noch die zurückhaltende Variante. "Es hätte wahrscheinlich auch ein bisschen höher ausgehen können", sagte er nach dem Schlusspfiff.
Besonders zufrieden war Stütz mit der Art, wie seine Mannschaft derzeit auftritt. "Die Mannschaft hat wieder Selbstvertrauen. Wir versuchen, den Ball wieder über mehrere Stationen zu spielen. Das gefällt mir sehr gut", erklärte der Co-Trainer. Gerade weil der SV Gaflenz nicht nur vom Ergebnis, sondern laut seiner Einschätzung auch von der Kontrolle und vom geordneten Spielaufbau lebte, fiel dieses Lob deutlich aus. Gleichzeitig beließ es Stütz nicht nur beim Schulterklopfen. "Vor allem im Torabschluss hatten wir heute vielleicht noch Luft nach oben, aber das war heute nicht so wichtig", sagte er. Nach vier Toren klingt das fast streng, zeigt aber, dass intern trotz des klaren Erfolgs weiter genau hingeschaut wird und man sich auf dem Ergebnis nicht einfach ausruht.
Ein weiterer Punkt, den Stütz nach dem 4:0 besonders hervorhob, war die Breite im Kader. "Wir haben die Kaderbreite nun im Griff. Wir haben immer wieder Spieler, auch Jugendspieler, die eingewechselt werden und die Qualität halten", sagte er. Dass laut Stütz diesmal alle Spieler zum Einsatz kamen, wertete er als wichtigen Aspekt dieses Abends. "Wir haben heute alle Spieler eingesetzt, und ich glaube, das ist ganz wichtig", so der Co-Trainer. Einen kleinen Einwand hatte er nur bei der Spielleitung: "Mit der Schiedsrichterleistung war ich nicht ganz zufrieden, aber als Trainer ist man das wahrscheinlich nie." Am Gesamteindruck änderte das nichts. SV Gaflenz steht nach zwei Runden mit sechs Punkten ganz vorne und nimmt aus diesem klaren Heimsieg viel Rückenwind in die nächsten Aufgaben mit.