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„In der zweiten Halbzeit waren wir besser“ – Gresten-Reinsberg nimmt aus Neuhofen ein 1:1 mit

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Union Neuhofen
Gresten-Reinsberg

In der 2. Klasse Ybbstal hat sich Union SAR Neuhofen Fußball am Samstag mit SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg 1:1 getrennt. Für Gresten-Trainer Philipp Schager war das Ergebnis über 90 Minuten „leistungsgerecht“, weil seine Mannschaft nach dem 0:1 zur Pause nochmals zulegen konnte und sich den Ausgleich durch Thomas Wagner in einer starken zweiten Hälfte verdiente.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel los vor der Pause

Es war von Beginn an ein Spiel, in dem beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen und keiner dem anderen lange das Feld überließ. Schager sprach von einem „sehr spannenden Spiel“ und sah seine Elf in der ersten Halbzeit gut im Spiel, aber doch leicht hinter den Gastgebern. Gresten hatte früh eine gute Chance über die rechte Seite, beim Nachschuss ging der Ball knapp drüber. Danach kam auch Neuhofen immer wieder gefährlich vor das Tor, zwei Abschlüsse parierte der Grestner Torhüter stark, dazu hatten die Hausherren laut Schager auch Aluminiumpech. Aber auch die Gäste blieben vorne präsent. Thomas Wagner verpasste einmal einen Stanglpass nur knapp, kurz zuvor zielte er mit einem Lupfer am Tor vorbei. In der 38. Minute fiel dann das 1:0 für Neuhofen, als René Lukac nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld per Kopf erfolgreich war.

Gresten legt nach dem Seitenwechsel zu

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, wobei Neuhofen den etwas besseren Start erwischte. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ging ein Ball aus aussichtsreicher Position knapp vorbei. Danach konnte Gresten nach und nach das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagern. „Wir haben nach dem Rückstand weiterhin gut nach vorne gespielt und in der zweiten Halbzeit konnten wir noch einmal eine Schippe drauflegen“, sagte Schager. Seine Mannschaft hielt die Angriffe der Gastgeber nun konsequenter vom eigenen Tor weg und setzte selbst wieder gute Akzente. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Andreas Pöchacker im Strafraum von hinten zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Wagner in der 77. Minute zum 1:1.

Gegen Neuhofen, das er als „sehr spielstark“ und kampfstark beschrieben hat, war für ihn wichtig, dass Gresten nicht nur dagegenhielt, sondern über weite Strecken auf Augenhöhe blieb und ab der 60. Minute die Überhand hatte. Nach dem Rückstand sei seine Mannschaft nicht unruhig geworden, sondern habe das Spiel weiter sauber angelegt. „Wir waren immer auf Augenhöhe über neunzig Minuten“, betonte Schager. Ganz ohne Selbstkritik fiel seine Einordnung trotzdem nicht aus. Vor allem bei der Effizienz sieht er noch Arbeit vor sich. „Wir müssen noch ein bisschen daran arbeiten, dass wir unsere Torchancen effizienter nutzen“, sagte er, auch mit Blick auf mehrere gute Möglichkeiten im Verlauf dieser Partie.

Ein Punkt, der für beide Seiten passt

Am Ende ordnete der Gresten-Coach das Remis deshalb klar als gerechtes Ergebnis ein. „Neuhofen war in der ersten Halbzeit die Spur besser, in der zweiten Halbzeit waren wir besser“, fasste Schager die 90 Minuten zusammen. Genau dieses Bild zog sich durch seine gesamte Analyse: vor der Pause Vorteile für die Gastgeber, nach der Pause ein stärkeres Gresten, dazu Chancen auf beiden Seiten. Auch mit der Leitung des Schiedsrichters zeigte er sich einverstanden und sprach von einer „absolut souveränen“ Leistung, bei der es keine strittigen Aktionen gegeben habe. In der Tabelle bleiben damit sowohl Neuhofen als auch Gresten-Reinsberg nach acht Runden bei zehn Punkten. Für Gresten ist es damit kein spektakulärer, aber ein durchaus wertvoller Auswärtspunkt, den der Trainer vor allem wegen der guten Leistung seiner Mannschaft gerne mitnimmt.

2. Klasse Ybbstal: Neuhofen : SC Gresten - 1:1 (1:0)

  • 77
    Thomas Wagner 1:1
  • 38
    René Lukác1:0