Nach dem Duell in der 2. Landesliga Ost zwischen SC Gerin Druck Wolkersdorf und ASK Mannersdorf ordnete Obmann Johannes Horvath die Lage nüchtern ein. Sein Fazit: „Unterm Strich war das Endergebnis gerecht.“ Er haderte jedoch mit dem vergebenen Elfmeter kurz vor der Pause und der ungenutzten Überzahl nach einem Ausschluss des Gegners. Positiv hob er den Einsatz bis zum Schluss hervor, der im späten Anschlusstreffer mündete – prägend blieb für ihn aber die Leichtigkeit, mit der die Gegentore fielen.

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Wolkersdorf setzte die ersten Nadelstiche: Doppeltorschütze Oliver Ifkovits stellte in der 24. Minute auf 0:1, ehe Lukas Thaller in der 32. Minute auf 0:2 erhöhte. Für Mannersdorf bot sich noch vor dem Seitenwechsel die große Chance auf den Anschluss: Beim Stand von 0:2 vergab die Horvath-Elf in der 45. Minute einen Elfmeter – aus seiner Sicht ein Schlüsselmoment, der das mögliche Zurückkommen vor der Pause verhinderte.
Unmittelbar nach Wiederbeginn legte Wolkersdorf nach: Ifkovits traf in der 47. Minute zum 0:3. Als dann Philipp Hienert in der 57. Minute Rot sah, war Mannersdorf in Überzahl – nutzen konnte man sie jedoch nicht entscheidend. Stattdessen erhöhte Fabian Huschka in der 65. Minute auf 0:4. Mannersdorf blieb engagiert, kam durch Felix Langbrucker in der 82. Minute zum 1:4, ehe Julian Buchinger in der 94. Minute den 1:5-Endstand herstellte. Horvath hielt dennoch fest: „Unterm Strich war das Endergebnis gerecht.“
Bei den Spielanteilen sah Horvath über weite Strecken sogar Ausgeglichenheit. Den Unterschied machte für ihn das deutlich bessere Umschaltspiel der Gastgeber: Mit zwei, drei schnellen Aktionen stand Wolkersdorf immer wieder gefährlich vor dem Mannersdorfer Tor. Sein Team tat sich dagegen im Aufbau schwer, wurde früh und aggressiv gepresst und konnte das geplante Flügelspiel kaum aufziehen. Horvaths Fazit: Ein starkes Kollektiv auf der Gegenseite, das mit wenigen Pässen die Abwehr aufriss – und dem man es zu leicht machte, im Strafraum abzuschließen. Einzelne Mannersdorfer wollte er nicht herausheben; abgesehen von den bekannten Langzeitverletzten gab es laut ihm keine zusätzlichen Ausfälle.