In der 2. Landesliga Ost hat sich SC Katzelsdorf gegen SC Ökoenergie Wolkersdorf mit 2:1 durchgesetzt. Nach einem torlosen ersten Durchgang legten die Gastgeber nach der Pause zu und machten den Unterschied in der Schlussphase. Sportlicher Leiter Patrick Kadletz führte den Heimsieg vor allem auf die kompakte Defensive, sauber ausgespielte Aktionen nach vorne und den unbedingten Willen seiner Mannschaft zurück.

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Lange war es ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften wenig schenkten, aber auch nur wenig anboten. Kadletz sprach von einem ausgeglichenen Beginn mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten, und genau so entwickelte sich auch die Partie bis zur Pause. Das 0:0 nach 45 Minuten passte deshalb gut zum Verlauf. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel aus Sicht der Gastgeber dann aber Schritt für Schritt in die richtige Richtung. „Zu Beginn war es ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torchancen auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte waren wir dann besser im Spiel und hatten die besseren Torchancen als Wolkersdorf“, sagte Kadletz. Diese Überlegenheit schlug sich in der 74. Minute auch im Ergebnis nieder, als Bernhard Fucik zum 1:0 traf.
Der sportliche Leiter sah den Schlüssel zum Sieg vor allem in der Arbeit gegen den Ball. „Die gute defensive Kompaktheit, die wir an den Tag gelegt haben, war entscheidend. Und vorne haben wir die Aktionen gut fertig gespielt und die Chancen genutzt“, erklärte Kadletz. Gerade gegen einen Gegner, den er durchaus ernst nahm, war das für ihn ein wichtiger Punkt. Wolkersdorf sei „keine schlechte Mannschaft“ gewesen und habe in den Umschaltmomenten immer wieder versucht, gefährlich zu werden. Katzelsdorf sei dabei aber sehr aufmerksam geblieben. „Bis auf zwei, drei Chancen haben wir eigentlich nicht viel zugelassen über die neunzig Minuten“, so Kadletz. Dass die Gastgeber in der 90. Minute noch auf 2:0 stellten, passte ins Bild. Wieder war es Bernhard Fucik, der diesmal in der 90. Minute auf 2:0 stellte. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit verkürzte Markus Nowotny noch auf 2:1.
Dass am Ende dennoch nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art des Auftritts für Zufriedenheit sorgte, machte Kadletz im Gespräch mehrfach deutlich. Besonders hob er hervor, dass seine Mannschaft auch personelle Ausfälle weggesteckt habe. „Es haben doch mit Lindner und Schneider zwei wichtige Spieler gefehlt“, sagte er. Umso höher bewertete er die Leistung der Mannschaft, die für ihn über die gesamte Spielzeit sehr geschlossen auftrat. „Der unbedingte Wille, dass wir das Spiel gewinnen wollen, auch am Schluss noch, war entscheidend“, meinte Kadletz. Dazu kam aus seiner Sicht eine stimmige Gesamtleistung in beiden Richtungen. Ganz ohne Ansatzpunkt wollte er den Sieg aber nicht stehen lassen: „Noch konsequenter müssen wir in den Aktionen im letzten Drittel werden, aber ansonsten war es eine sehr gute Leistung.“ Mit diesem Heimsieg hält sich Katzelsdorf nach vier Runden jedenfalls ganz vorne und liegt aktuell auf Platz zwei.