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„Es waren einfach zu viele Ausfälle“: Bad Vöslau/Kottingbrunn verliert in Stockerau mit 4:1

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SV Stockerau
SG Bad Vöslau/Kottingbrunn

In der 2. Landesliga Ost hat der SV Stockerau am Freitagabend die SG Bad Vöslau/Kottingbrunn mit 4:1 bezwungen. Aus Sicht von Trainer Igor Knezevic kippte die Partie nach der frühen Führung seiner Elf klar in Richtung der Gastgeber. Vor allem die vielen Ausfälle, zwei Sperren und angeschlagene Spieler machten es für die Gäste gegen einen „sehr spielstarken Gegner“ schwer, das 1:0 länger zu tragen.

Gelber Fußball im Tornetz

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Bad Vöslau startet gut, Stockerau dreht vor der Pause

Dabei hatte der Abend für die Gäste zunächst genau den Verlauf, den man sich gegen einen spielstarken Gegner wünschen kann. Robin Maydl brachte Bad Vöslau in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Viel Zeit, um daraus Sicherheit zu ziehen, blieb allerdings nicht. Schon in der 22. Minute stellte Florian Frithum auf 1:1, fünf Minuten später drehte Oliver Ifkovits die Partie mit dem 2:1, und noch vor dem Seitenwechsel legte Richy Mwari in Minute 40 das 3:1 nach. Zur Pause war das Spiel damit bereits deutlich in Stockerauer Richtung gekippt. Als Frithum kurz nach Wiederbeginn in der 50. Minute seinen zweiten Treffer des Abends zum 4:1 erzielte, stand das Endergebnis früh fest. Knezevic brachte den Verlauf treffend auf den Punkt: „Wir sind zum Glück schnell in Führung gegangen, haben das leider nicht länger halten können, weil die Dominanz von Stockerau dann richtig groß war.“

Knezevic: Die Mannschaft war personell am Limit

Der Trainer wollte die Niederlage danach nicht mit einem einfachen „es hat nicht funktioniert“ erklären. Für ihn lag der Kern der Partie vielmehr darin, dass seine Mannschaft in der personellen Besetzung an ihre Grenze gekommen war. „Ich glaube, dass wir schon auf unserem möglichen Höchstlevel gespielt haben“, sagte Knezevic. Gleichzeitig schob er aber sofort nach, warum dieses Level an diesem Abend gegen Stockerau nicht ausreichte. „Es waren einfach zu viele Ausfälle, die die Mannschaft nicht kompensieren hat können.“ Dazu kamen laut Knezevic zwei gesperrte Spieler sowie zwei angeschlagene Akteure, „wichtige Stützen unserer Mannschaft“, die trotz Beschwerden aufliefen. Gerade gegen einen Gegner dieser Qualität war das aus seiner Sicht zu viel Ballast. Deshalb sprach er auch offen aus, dass der Sieg der Gastgeber „hochverdient“ gewesen sei und man Stockerau dazu gratulieren müsse.

Viel Qualität beim Gegner und der Blick nach vorne

Dass Stockerau die Partie nach dem Rückstand so klar auf seine Seite zog, hatte für Knezevic auch mit der Klasse des Gegners zu tun. „Sie haben in der Mannschaft sehr viel Qualität, haben sehr viele schöne Spielzüge gezogen, haben schöne Tore erzielt“, sagte der Trainer. Für ihn war auf dem Platz zu sehen, dass da ein Absteiger aus der Landesliga stand, der in vielen Phasen einen Schritt weiter ist. Entsprechend nüchtern fiel auch sein Gesamturteil aus: „Man hat gemerkt, dass sie von der Qualität einfach besser waren.“ Viel Zeit, um an der Niederlage hängen zu bleiben, will man bei der SG aber nicht verlieren. Knezevic richtete den Blick bereits auf die nächste Aufgabe: „Wir müssen das so annehmen und uns auf das nächste Spiel gegen Klosterneuburg konzentrieren, wo wieder Möglichkeiten da sind zu punkten.“

2. Landesliga Ost: Stockerau : Bad Vöslau/Kottingbrunn - 4:1 (3:1)

  • 50
    Florian Frithum 4:1
  • 40
    Richy Mwari 3:1
  • 27
    Oliver Ifkovits 2:1
  • 22
    Florian Frithum 1:1
  • 15
    Robin Maydl 0:1