Da fielen
am Freitag Abend in Schrems kiloweise Steine von diversen Schultern: Nach vier Niederlagen in Folge fand der ASV Schrems in der 2. LL West wieder auf die Siegerstraße retourt, wies den SC Herzogenburg mit 2:1 in die Schranken. Der erhoffte Trainererffekt beim Schlusslicht blieb somit, Stanislav Lieskovsky musste die 4. Pleite in Folge seines neuen Teams mitansehen.
Große Erleichterung löste der Sieg natürlich auch beim Trainer aus: "Es wurde im Verlauf der Woche viel unnötige Hektik von außen reingebracht. Meine grauen Haare sind heute nochmals mehr geworden - doch zum Glück auch unser Punktestand", sagte Bruno Meyer schmunzelnd. Die Schremser gingen entschlossen ans Werk und nach 22 MInuten in Führung: Georg Hofmann nahm nach einem Lochpass Kurs auf Gäste-Goalie Dietl, umkurvte ihn und schob den Ball ins Netz - 1:0!
Mit dem 2:0 nach 35 Minuten nahm das Aufatmen nochmals zu: Nach Millner-Flanke traf Manfred Wimmer. Die Gäste steckten nicht auf, kamen vor der Pause zum 1. Treffer - doch dieser wurde wegen Abseits aberkannt. Was den neuen Gäste-Coach derart in Rage versetzte, dass er auf die Tribüne verbannt wurde. Herzogenburg machte nach der Pause weiter Druck, in der 55. Minute verkürzte Eric Willer aus kurzer Distanz auf 2:1.
Trotz Chancen auf beiden Seiten fiel kein weiterer Treffer mehr. Bruno Meyer: "Zwei, drei Fehlpässe haben uns in Bedrängnis gebracht. Der Anschlusstreffer der Gäste war irregulär, Willer ging mit gestrecktem Fuß zum Ball." Ebenso zweifelte Herzogenburg-Obmann Kurt Schirmer am 1:0 der Hemischen: "Ich sah da ein 2-Meter-Abseits. Doch unsere Mannschaft hat Charakter gezeigt, nie aufgegeben. Es fehlt uns derzeit auch das Quäntchen Glück."