Der Kremser SC vermeldete am Samstag seine erste Neuverpflichtung - und es handelt sich um einen absoluten Kracher: Mit Christian Schragner darf Trainer Christian Karl endlich seinen Wunschspieler in seinem Team begrüßen. Mit dem Offensivspieler stand Karl schon in der Vergangenheit in Kontakt. Nun entschied sich Schragner, den FC Rohrendorf mit Saisonende zu verlassen und mit dem 2. Landesliga-West-Meister KSC das Abenteuer 1. Landesliga in Angriff zu nehmen.
Schragner war bereits im Winter ein heißes Thema beim KSC, Trainer Christian Karl sagte schon damals über den 30-Jährigen: "Er zählt zu den Top-3-Spielern in unserer Liga. Mit ihm könnte ich ein anderes System spielen - eines, das meinen Vorstellungen entspricht. Schragner ist einer jener Spieler, die 90 Minuten marschieren, ein Spieler, der einem Team von heute auf morgen weiterhilft."
Mit Team-Manager Frenkie Schinkels verbindet Schragner eine erfolgreiche Vergangenheit: Gemeinsam feierten sie bei Austria Wien 2006 den Bundesliga-Meistertitel: "Ich habe an Frenkie sehr gute Erinnerungen, ihm habe ich sehr viel zu verdanken. Er hat mich zur Kampf-Mannschaft hinauf gezogen und mich forciert. Es war eine Freude, mit ihm zusammen zu arbeiten", meinte Schragner in einem früheren Interview. Zu seinen persönlichen Zielen sagt Schragner: "Als Spieler will man immer das Höchste erreichen. Ich will noch so viele Titel wie möglich sammeln. Ich will jedes Spiel gewinnen, egal ob Meisterschafts- oder Hobby-Partie."
Zu seinen Beweggründen, zum KSC zu wechseln, meinte Schragner: "Es war eine schwierige Entscheidung. Rohrendorf ist ein sehr, sehr gut geführter Verein, die Verantwortlichen haben mich immer bestmöglich unterstützt. Da möchte ich mich an dieser Stelle auch bei allen bedanken. Dementsprechend habe ich auch immer 100 Prozent für den FC Rohrendorf gegeben und werde es natürlich auch noch bis Saisonende tun."