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„Es war natürlich ein sehr guter Spielverlauf für uns“: Melk holt gegen Waidhofen/Thaya ein klares 4:1

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SC Melk
Waidhofen/Thaya

In der 2. Landesliga West hat SC Rathauskeller Melk am Freitagabend gegen SV Waidhofen/Thaya mit 4:1 gewonnen und sich damit nachdrücklich für einen starken Auftritt belohnt. Trainer Helmut Anderst sah vor allem in der größeren Lauf- und Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft den Schlüssel. Aus seiner Sicht sprach auch der Spielverlauf für die Gastgeber, die früh vorlegten, zur Pause 2:0 führten und den Vorsprung nach dem Seitenwechsel weiter ausbauten.

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Frühe Führung bringt Melk in die richtige Spur

Melk war sofort im Spiel und kam schon in der 3. Minute zur Führung. Christoph Schmidinger traf zum 1:0, nachdem die Gastgeber laut Anderst eine Unstimmigkeit in der Defensive von Waidhofen/Thaya ausnutzen konnten. Dieser frühe Treffer spielte den Melkern natürlich in die Karten, weil sie damit von Beginn an aus einer guten Ausgangslage agieren konnten. In der 35. Minute legte Karim Sallam das 2:0 nach, und beim zweiten Treffer sprach der Trainer von einem klaren Strafstoß für seine Mannschaft. Mit dem 2:0 zur Pause war der Abend für Melk bereits deutlich in die gewünschte Richtung gelaufen. Eine ganz wichtige Phase war für Anderst darüber hinaus ein gehaltener Elfmeter, den er im Rückblick ausdrücklich als entscheidenden Moment hervorhob. „Es war natürlich ein sehr guter Spielverlauf für uns. Entscheidende Phase war sicher der gehaltene Elfmeter“, sagte der Melker Trainer.

Nach der Pause legt Melk konsequent nach

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Melk am Drücker und machte rasch klar, dass an diesem Abend nicht mehr viel anbrennen sollte. In der 58. Minute erhöhte Alvi Bazaliev auf 3:0, und genau dieses Tor gefiel Anderst besonders gut. „Das 3:0 war ein wunderschöner Schuss ins lange Eck“, meinte er. Zehn Minuten später war es wieder Christoph Schmidinger, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4:0 stellte. Auch dieses Tor hob der Trainer noch einmal hervor und sprach von „ebenfalls einem wunderschönen Tor“. Dass Michael Mejta in der 77. Minute noch auf 4:1 verkürzte, änderte am Gesamtbild nichts mehr. Für Anderst war klar, warum sein Team am Ende obenauf blieb: „Der entscheidende Unterschied für den Sieg war mehr Laufbereitschaft, mehr Einsatzbereitschaft und mehr gewonnene Zweikämpfe.“ Dazu kam aus seiner Sicht, dass Melk die vorhandenen Möglichkeiten deutlich besser nutzte als die Gäste.

Einstellung stimmt, spielerisch sieht Anderst noch Luft nach oben

Dass Waidhofen/Thaya trotz der Niederlage keine einfache Mannschaft ist, stellte der Melker Trainer dabei ausdrücklich fest. „Waidhofen ist eine sehr junge, dynamische, spielerische Mannschaft, die am heutigen Tag Probleme im Zweikampf hatte“, sagte Anderst und brachte damit die Kräfteverhältnisse des Abends auf den Punkt. Melk überzeugte ihn vor allem über die Einstellung. „Besonders gut funktioniert hat die Einstellung im Spiel, die Einsatzbereitschaft, die Kampfbereitschaft“, erklärte er. Gleichzeitig beließ er es nicht beim Lob für den klaren Heimsieg. „Verbesserungspotenzial ist sicher im spielerischen Bereich“, sagte Anderst offen. Auch dieses Detail passt zu seinem Gesamtfazit, denn für ihn beruhte der Sieg in erster Linie auf harter Arbeit, Konsequenz und einer besseren Chancenverwertung. Diskussionen rund um den Unparteiischen wollte er gar nicht erst aufmachen. Die Schiedsrichterleistung sei „okay“ gewesen, strittige Situationen habe es keine gegeben. So blieb unter dem Strich ein verdienter Erfolg, der für Melk vor allem deshalb wertvoll ist, weil er auf Tugenden gebaut war, die sich Woche für Woche wieder abrufen lassen.

2. Landesliga West: SC Melk : Waidhofen - 4:1 (2:0)

  • 77
    Michael Mejta 4:1
  • 68
    Christoph Schmidinger 4:0
  • 58
    Alvi Bazaliev 3:0
  • 35
    Karim Sallam 2:0
  • 3
    Christoph Schmidinger 1:0